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| 14:53 Uhr

Polizei
Deutsch-polnische Ermittlergruppe hebt Bankomaten-Sprengerbande aus

Der Brandenburger Polizei ist zusammen mit Ermittlern aus Polen ein Schlag gegen die berüchtigten Bankomatensprenger gelungen. Acht Personen Personen sind am 5. Februar in Polen verhaftet worden. Ein weiterer Verdächtiger wird per Haftbefehl gesucht.
Der Brandenburger Polizei ist zusammen mit Ermittlern aus Polen ein Schlag gegen die berüchtigten Bankomatensprenger gelungen. Acht Personen Personen sind am 5. Februar in Polen verhaftet worden. Ein weiterer Verdächtiger wird per Haftbefehl gesucht. FOTO: Polizei
Potsdam. Der Brandenburger Polizei ist zusammen mit Ermittlern aus Polen ein Schlag gegen die berüchtigten Bankomatensprenger gelungen. Acht Personen wurden in dieser Woche in Polen verhaftet. Ein weiterer Verdächtiger wird per Haftbefehl gesucht.

Forst, Fürstenwalde, Guben, Spremberg, Eisenhüttenstadt, Lübben, Luckau - die Spur der Sprengungen, die die erste Bande im Herbst 2016 durch die Lausitz gezogen hat, ist beängstigend. 1,3 Millionen Euro haben die Bankomantensprenger bei ihren Taten erbeutet. In einigen Fällen, etwa in Lübben, erhebliche Schäden an den Tatorten hinterlassen.

Deutsche und Polnische Polizei heben Geldautomaten-Sprengerbande aus FOTO: Polizei

Über Monate war ihnen die Brandenburger Polizei auf der Spur. Nun klickten in Polen die Handschellen. Spezialeinheiten der Anti-Terror-Polizei nahmen am Montag an mehren Orten, unter anderem in Gubin, insgesamt acht Personen fest. Sechs gehören zu einer zweiten Bande, die vor allem in Polen Geldautomaten gesprengt haben soll. Ihr werden rund 40 Taten in ganz Europa zugerechnet, drei davon auch in Brandenburg. Um welche Bänke es sich dabei handelt, müsse aber erst noch ermittelt werden, erklärte der Leiter der Ermittlungsgruppe "Geld" beim Brandenburger LKA, Kriminaloberrat Mathias Schäle.

Die erste Gruppe, die vor allem in der Lausitz im Einsatz war, bestand laut Schäle aus drei bis vier Personen. Zwei wurden verhaftet, ein weiterer wird mit europäischem Haftbefehl gesucht.

Wielka akcja rozbicia grup przestępczych, których członkowie są podejrzani o włamania do bankomatów na „wybuch"

Blisko 200 policjantów z CBŚP, z KWP w Gorzowie Wielkopolskim, z KWP w Poznaniu, BOA, SG, a nawet z Niemiec brało udział we wczorajszej akcji skierowanej przeciwko dwóm grupom przestępczym. Śledztwo dotyczy kradzieży z włamaniem do bankomatów przy użyciu metody „na wybuch". Podczas działań zatrzymano 8 osób i zabezpieczono przedmioty mogące służyć do wysadzenia bankomatów.

Laut einer Mitteilung der polnischen Ermittlungseinheit Centralne Biuro Śledcze Policji (CBSP) waren fast 200 Polizeibeamte verschiedener Einheiten und aus Deutschland an dem Zugriff beteiligt. Die Polizisten konnten zudem Gegenstände, die zum Sprengen von Geldautomaten verwendet werden sichern, darunter Gasflaschen, Zünder oder Schalldämpfer. Auch falsche Personalausweise wurden sichergestellt.

Die gemeinsamen Ermittlungen von Polizeibeamten des Zentralen Polizeifahndungsamtes der Abteilung Zielona Góra, des Verwaltungsrates in Gorzów Wielkopolski, des Polizeipräsidiums der Provinz Gorzów Wielkopolska und der Deutschen Polizei haben zeigen, dass die beiden kriminellen Gruppen seit Januar 2013 in Polen und Deutschland aktiv gewesen seien, um Geldautomaten in die Luft zu sprengen, zu stehlen oder auszuräumen. Zudem hatte jeder der Täter nach ersten Erkenntnissen eine spezifische Aufgabe. Einige waren für das Ausspionieren der Geldautomaten zuständig, andere für den Diebstahl der Fluchtfahrzeuge, wieder andere versuchten schließlich, die Geldautomaten mithilfe von Sprengsätzen zu knacken. Auch in anderen europäischen Ländern, etwa Skandinavien, seien die Geldautomaten-Sprenger tätig gewesen.

Weitere Videos von den Verhaftungen und weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite der polnischen Ermittlungseinheit CBSP.

(bob)