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| 06:56 Uhr

Verkehr
Polizei und ADAC warnen vor Staus am Gründonnerstag

Auf den Autobahnen kann es heute voll werden.
Auf den Autobahnen kann es heute voll werden. FOTO: Marius Becker / dpa
Cottbus/Berlin. Das lange Osterwochenende lädt zum Verreisen ein. ADAC und Polizei erwarten deshalb am heutigen Donnerstag ein großes Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen, vor allem Richtung Ostsee. Von Bodo Baumert

An den Feiertagen wird es voll auf Deutschlands Autobahnen. Die Hauptreisewelle erwartet der ADAC am Gründonnerstag, wie eine Sprecherin des Verkehrsclubs sagt. Da seien dann Urlauber, Ausflügler und auch Pendler unterwegs. Besonders voll soll es zudem am Ostermontag werden. Entspanntes Autofahren dürfte lediglich am Sonntag möglich sein.

Für Berlin und Brandenburg rechnet ADAC-Sprecher Leon Strohmaier vor allem heute mit Beeinträchtigungen: „Kurzurlauber starten bekanntermaßen überwiegend am Gründonnerstag in die Ferien. Dann bricht eine Reisewelle über die Region herein. Die Lage entspannt sich erst wieder am Karfreitag-Vormittag.“

Reisende Richtung Ostsee sollten vor allem auf folgende drei Staufallen achten:

Großbaustelle A10 Süd zwischen Dreieck Nuthetal und Dreieck Potsdam: „Die Verkehrsführung im Baustellenbereich ist kompliziert. Deshalb ist hier volle Konzentration erforderlich und die ausgewiesene Höchstgeschwindigkeit zu beachten“, warnt der ADAC.

Brückenbaustelle Petersdorf (Waren) auf der A19 in Richtung Rostock: Hier besteht Staugefahr durch die einspurige Verkehrsführung in beiden Richtungen. Eine Umfahrung über die Strecke A11 – A20 ist wegen der Vollsperrung der A20 (Baugrundabsenkung) nicht möglich. In Richtung Usedom und Rügen kann die A20 allerdings genutzt werden.

Großbaustelle Nördliche A10/A114: Die Brückensanierung auf der A114 und der 6-streifige Ausbau der nördlichen A10 führen zu erheblichen Behinderungen für den Reiseverkehr Richtung Norden.

Achtung: Im Norden hat ein Wintereinbruch am Morgen zu Problemen im Verkehr geführt.

Bundesweit sind vor allem folgende Autobahnen heute staugefährdet: A 1 Hamburg - Bremen - Dortmund Köln; A 3 Oberhausen - Frankfurt - Würzburg - Nürnberg - Passau; A 6 Kaiserslautern - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg; A 7 Hamburg - Hannover - Würzburg - Ulm - Füssen; A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg; A 9 Berlin - Nürnberg - München; A 81 Stuttgart - Singen; A 95/B 2 München - Garmisch.

Brandenburgs Verkehrspolizei rät, gut vorbereitet in die Reise zu starten. Jan Strotzer, Leiter der Verkehrspolizei im Polizeipräsidium: „Wir bitten alle Reisenden sich schon vor Fahrtantritt auf diese Situation einstellen und die Reise ruhig und besonnen anzugehen. Planen Sie bei längeren Strecken genügend Pausen ein.“

Als Tipps gibt die Polizei folgende Punkte mit:

- Planen Sie mehr Zeit ein!

- Falls der Verkehr stocken sollte, denken Sie an das Bilden einer Rettungsgasse!

- Bringen Sie sich und ihre Mitreisenden nicht in Gefahr und gehen sie nach einem Unfall hinter die Leitplanke!

- Denken Sie auch an Pausen während der Fahrt.

- Prüfen sie vor Fahrtantritt Ihre Ausrüstung. Wo befinden sich Warnweste, Warndreieck, Sanitätskasten und das Ersatzrad?