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Polizei startet Aktionswoche zur Rettungsgasse

Ein Feuerwehrfahrzeug fährt am 24.04.2014 durch die Rettungsgasse im Stau hinter einer Unfallstelle auf der Autobahn 14 bei Tornau (Sachsen-Anhalt).
Ein Feuerwehrfahrzeug fährt am 24.04.2014 durch die Rettungsgasse im Stau hinter einer Unfallstelle auf der Autobahn 14 bei Tornau (Sachsen-Anhalt). FOTO: Jan Woitas (dpa-Zentralbild)
Potsdam. Die Brandenburger Polizei schaut in dieser Woche gezielt auf die Autobahnen. Rettungsgasse, Fahren auf dem Standstreifen, Gaffer – das sind die Themen, die dabei im Mittelpunkt stehen. bob

Nach dem schweren Busunfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken ist das Thema blockierter Rettungsgassen deutschlandweit wieder ins Bewusstsein gerückt. Härtere Bußgelder sind bereits auf dem Gesetzesweg. Doch es geht auch um Aufklärung. Mit einem Mix aus Kontrollen und Information will die Brandenburger Polizei in dieser Woche auf das Thema aufmerksam machen.

Los geht es am Montag an der A 10 beim Autobahndreieck Potsdam. Dort befindet sich derzeit die größte Autobahnbaustelle des Landes Brandenburg. Noch für rund zwei Jahre wird die Autobahn auf acht Fahrstreifen ausgebaut und bereits jetzt zählt dieser Streckenabschnitt zu den meistbefahrenen in Ostdeutschland. "Leider ereignen sich hier aufgrund der engen Verkehrsführung fast täglich Verkehrsunfälle mit schweren Folgen. Allein von Januar bis Juni wurden in diesem Streckenabschnitt 571 Unfälle registriert, bei denen 28 Menschen verletzt wurden", so die Polizei.

Häufig erleben Retter und Polizei, dass Rettungsgassen nicht gebildet werden. Das soll die Aktionswoche nun beenden. Details will die Polizei im Lauf des Tages mitteilen.