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| 09:50 Uhr

Mutmaßlicher Räuber
Polizei muss schießen: 51-Jähriger droht in Fürstenwalde mit Messer

 (Symbolfoto) Die Waffe, die Polizisten bei sich tragen, kommt eher selten zum Einsatz. In Fürstenwalde mussten Beamte nun schießen, weil ein Mann sie anhaltend mit einem Messer bedroht hat.
(Symbolfoto) Die Waffe, die Polizisten bei sich tragen, kommt eher selten zum Einsatz. In Fürstenwalde mussten Beamte nun schießen, weil ein Mann sie anhaltend mit einem Messer bedroht hat. FOTO: picture alliance / dpa / Swen Pförtner
Fürstenwalde. Ein 51-Jähriger läuft mit einem Messer durch Fürstenwalde. Den Aufforderungen der herbeigerufenen Polizei, es abzulegen, leistet er nicht Folge. Zudem ist der Mann kein Unbekannter.

Am Mittwochmittag wird im Fürstenwalder Clematisweg ein 68-Jähriger von einem Mann angesprochen, mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Als der Geschädigte sich deshalb seinem Auto zuwendet, bekommt er einen Stoß, und geht zu Boden. Dabei erleidet er eine Verletzung am Unterarm, die ärztlich behandelt werden muss.

Wie die Polizei weiter informiert, durchwühlt der Räuber das Auto des 68-Jährigen, findet aber kein Bargeld. Daraufhin zerstört er mehrere Autoscheiben und flüchtet unerkannt in Richtung Heidekrug.

Gegen 15:45 Uhr meldet ein Zeuge der Polizei, dass in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße ein Mann mit einem Messer unterwegs sei. Die Beschreibung der Person passt auf den im Clematisweg geflüchteten Räuber.

Als der Streifenwagen in der Külz-Straße eintrifft, hält der Mann das Messer in der Hand, geht damit auf die Beamten zu. Die fordern ihn mehrfach auf, es abzulegen und kündigen an, sonst von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Da der Mann die Beamten weiter bedroht und der Aufforderung nicht nachkommt, setzt die Polizei die Warnung in die Tat um und schießt. Dabei wird der 51-Jährige am Bein verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Dort wird der 51-Jährige, der vorläufig festgenommen wurde, bewacht. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei ihm um einen deutschen Staatsbürger, der in Berlin wohnt. Die Polizisten blieben unverletzt. Kriminalisten der Direktion Ost ermitteln.

(red/lsc)