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Polen im Mittelpunkt der Europawoche

Potsdam.. Zur diesjährigen Europawoche vom 5. bis 13. Mai sind in Brandenburg 58 Veranstaltungen vorgesehen. Das seien 18 mehr als vor einem Jahr, sagte der Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europaangelegenheiten, Gerd Harms, gestern in Potsdam.


Angesichts der deutschen EU-Ratspräsidentschaft stehe das Ereignis "unter einem ganz besonderen Stern" und solle möglichst viele Menschen für Europa mobilisieren. Das Motto der Woche lautet "Brandenburg macht mit: Europa entdecken". Der Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt Harms zufolge in den Schulen und deren Umfeld.
Höhepunkt sei am 9. Mai die Überreichung der Europaurkunde durch Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD). In der Staatskanzlei würden in diesem Jahr insbesondere Jugendliche ausgezeichnet, die sich um Europa verdient gemacht hätten. Am 11. und 12. Mai findet die internationale Konferenz "Chancengleichheit - Eine Herausforderung für Bildungsrecht und Bildungspolitik in Europa" in Potsdam statt.
Am 6. Mai startet in Eisenhüttenstadt das Europa-Streetball-Turnier der brandenburgischen Sportjugend unter dem Motto "50 Jahre EU", mit dem Finale am 8. September. Während der Europawoche sollen die Schulen des Landes für Europa mobilisiert werden. Vor allem müssten die bereits bestehenden internationalen Kontakte weiter ausgebaut werden, betonte Harms. Das Klima gegenüber Europa habe sich in Brandenburg inzwischen positiv verändert. Durch zunehmende Kontakte werde der Kontinent gerade für Schüler erlebbar.
Auch wegen seiner 250 Kilometer langen gemeinsamen Grenze mit Brandenburg steht das Nachbarland Polen im Mittelpunkt der Europawoche. Zwischen beiden Seiten gebe es gegenwärtig viele Probleme, räumte der Staatssekretär ein. Während Polen auf nationaler Ebene auf der Suche nach seiner Rolle in Europa sei, dominierten auf regionaler Ebene die guten nachbarlichen Beziehungen. (dpa/mb)