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Plakatfläche macht Platz für Graffiti und Co

Benjamin Grimm bietet "Platz für Straßenkunst".
Benjamin Grimm bietet "Platz für Straßenkunst". FOTO: privat
Hohen Neuendorf. Weil Wahlwerbung der Linken immer wieder zerstört wurde, lud der Hohen Neuendorfer SPD-Direktkandidat Benjamin Grimm nun offiziell zu Straßenkunst-Projekten sein. iwe1

Weil eines seiner Wahlplakate mehrfach von Unbekannten zerstört wurden, hat der Hohen Neuendorfer SPD-Direktkandidat Benjamin Grimm jetzt zu ungewöhnlichen Mitteln gegriffen.

Anstatt die Großfläche weiter mit politischen Motiven zu bekleben, gibt Grimm die Fläche jetzt ganz offiziell für "kreative Straßenkunst" frei. "Anstatt mich über beschmierte Wahlplakate zu ärgern, habe ich mich dazu entschieden, das Thema mit Humor und Kreativität anzupacken", sagte Grimm auf Nachfrage der RUNDSCHAU. Dies sei auch deutlich kostengünstiger, als ein neues Plakat anzubringen.

Bislang habe er viele positive Rückmeldungen dazu erhalten. Wie die RUNDSCHAU in der vergangenen Woche berichtete, leiden derzeit alle Brandenburger Parteien unter teils massiven Zerstörungen ihrer Plakate.

Im Unterschied zu Grimm hatte ein AfD-Landtagsabgeordneter deswegen sogar zur Videoüberwachung von Plakaten aufgefordert.