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| 08:09 Uhr

Homepage soll demnächst freigeschaltet werden
Plakate für Brandenburgs Imagekampagne verteilt

Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“.
Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“. FOTO: Land Brandenburg
Brandenburg. Die neue Landesmarketingaktion „Brandenburg. Es kann so einfach sein“ ist angelaufen und nach und nach tauchen nun die Plakate der Imagekampagne auf, an Bushaltestellen, an Litfaßsäulen, in Plakatkästen.

Die erste Landes-Marketingkampagne in Brandenburg Geschichte ist gestartet. Am vergangenen Dienstag hat der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Thomas Kralinski, die ersten sechs Plakate der Kampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“, vorgestellt, die nun nach und nach auch ihren Weg an Plakatwände im Land finden.

Positives Feedback

Die Motive ebenso wie der Claim hatten in einem repräsentativen Online-Testing in Brandenburg und ganz Deutschland durchweg ein positives Echo ausgelöst. Kralinski zufolge illustrieren die Plakate die zentrale Botschaft der Kampagne, „in natürlicher Umgebung zu leben und sich gleichzeitig in Beruf oder Lehre verwirklichen zu können, bodenständige Nachbarn zu haben und dennoch nicht auf städtische Anmutung verzichten zu müssen". Außerdem knüpften sie an die in einer Umfrage zu Tage getretenen zwei zentralen Aspekte an, die die Deutschen mit Brandenburg verbänden: Der Reichtum an Wasser und Wäldern.

Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“.
Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“. FOTO: Land Brandenburg

Nach Angaben von Kralinski werden die Motive auf über 500 Flächen in allen Regionen Brandenburgs plakatiert. Begonnen wurde vergangenen Dienstag im Landessüden. Kralinski: „Mit dem Start der Kampagne wollen wir die Brandenburger zu Botschaftern der Kampagne machen. Wir konzentrieren uns auf Orte mit hohem Zuzug, auf Einpendler- und Studienorte, auf den Speckgürtel und regionale Wachstumskerne. Wir setzen Akzente im Umfeld touristischer Attraktionen, etwa an der Autobahnabfahrt zu Tropical Islands, an den Bundesstraßen in die Spreewaldstadt Lübben und zur Westernstadt Templin."

Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“.
Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“. FOTO: Land Brandenburg

Berlin im Fokus

Zum Ende der zweiten Juni-Woche soll die Homepage der Kampagne freigeschaltet werden.Kralinski machte deutlich, dass die Bundeshauptstadt Berlin in der Kampagne eine zentrale Rolle spielen wird. „Viele Berliner sind in jüngster Zeit zu uns gezogen. Die Hälfte der Hauptstädter könnte sich theoretisch vorstellen, hierher zu ziehen. Wir wollen den Gedanken stärken, dass man auch etwas weiter draußen leben kann." Deshalb wird ein Fünftel der Plakatierungskosten für den Kampagnenstart in Berlin ausgegeben.

Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“.
Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“. FOTO: Land Brandenburg

Dort wird ab 4. Juni an zentralen Orten und an Ausfallstraßen geworben. Danach werde laut Kralinski vorwiegend auf „Guerilla-Aktionen“ gesetzt und die Kampagne werde damit im Internet, den sozialen Medien und an einzelnen Orten in Deutschland präsent sein.

Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“.
Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“. FOTO: Land Brandenburg
Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“.
Eins von insgesamt sechs Plakatmotiven der neuen Imagekampagne „Brandenburg. Es kann so einfach sein“. FOTO: Land Brandenburg

Neue Begrüßungsschilder

In die Wege geleitet, so der Staatssekretär, ist auch die Überarbeitung der Begrüßungsschilder des Landes an den Bundesautobahnen.Mit Blick auf die im Vergleich zu anderen derartigen Kampagnen beschränkten finanziellen Mittel von einer Million Euro in diesem Jahr setzt Kralinski auf Partnerschaften.

„Projekte mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg, der Confiserie Felicitas, dem Ökodorf Brodowin, den Freilichtbühnen in Senftenberg und Schwedt und anderen sind fest vereinbart beziehungsweise schon in der Umsetzung. Diesen Weg der Zusammenarbeit, der Win-Win-Situationen werden wir weitergehen. Er sorgt für Akzeptanz im Land und wir können an die Anstrengungen unserer Partner bei Kunden oder Gästen anknüpfen.

Die Imagekampagne unter dem Motto „Brandenburg. Es kann so einfach sein“ startete offiziell am 1. Mai. In Brandenburg steht dieses Jahr im Haushalt eine Million Euro für das Landesmarketing zur Verfügung, auch die mittelfristige Finanzplanung sieht in den beiden kommenden Jahren jeweils eine Million Euro vor. Andere Bundesländer hatten teils deutlich mehr Geld in ihre Imagekampagnen gesteckt.

(pm/lsc)