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Pflegerstreik an der Charité

Die Gewerkschaft Verdi fordert Verbesserungen im Tarifvertrag für mehr Pflegepersonal.
Die Gewerkschaft Verdi fordert Verbesserungen im Tarifvertrag für mehr Pflegepersonal. FOTO: dpa
Berlin. An der Berliner Universitätsklinik Charité hat am Montag ein mehrtägiger Streik des Pflegepersonals begonnen. Im Laufe des Tages seien etwa die Hälfte der geplanten Operationen abgesagt worden, sagte eine Charité-Sprecherin. dpa/pb

Laut Gewerkschaft Verdi, die zu dem Ausstand aufgerufen hatte, gingen mehrere Hundert Krankenschwestern und -pfleger auf die Straße. Ihr Ziel ist im Kern mehr Pflegepersonal - und damit eine geringere Arbeitsbelastung. Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) appellierte an die Bundespolitik, die Stärkung der Pflege "endlich" zur Priorität zu erklären.

Verdi warf der Klinikleitung vor, dass keine Notdienstvereinbarung abgeschlossen worden sei, wie sonst im Fall solcher Ausstände üblich. Die Versorgung von Notfällen gilt jedoch als gesichert. "Durch den Streik wird kein Patient zu Schaden kommen", betonte Verdi-Sprecher Frank Splanemann.