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Pfleger setzen Streik fort

Berlin. Am dritten Tag des Pfleger-Streiks haben sich die Gewerkschaft Verdi und die Berliner Charité auf eine Notdienstvereinbarung geeinigt. Damit sei "die unhaltbare Situation" beendet, dass Streikwillige an der Ausübung ihres Streikrechtes gehindert würden, erklärte Verdi am Mittwoch. dpa/pb

In solchen Vereinbarungen wird letztlich geklärt, wer die Patienten während des Streiks versorgt. Am heutigen Donnerstag und wahrscheinlich auch am Freitag werde der Streik weitergehen, kündigte Verdi-Sprecher Andreas Splanemann an.

Vor Abschluss der Vereinbarung hatte er morgens die Situation noch wie folgt beschrieben: "Es spielen sich jeden Morgen dramatische Szenen ab. Streikende müssen an die Arbeit zurückkehren, damit der Klinik-Betrieb aufrechterhalten und Notfälle versorgt werden können." Dadurch werde "das Betriebsklima vergiftet".

Die Verhandlungen zu dem Thema seien dann zwar schwierig, aber konstruktiv gewesen, hieß es später.