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| 17:01 Uhr

Berufsverkehr
Pendler: Keine Entlastung für volle Züge

Potsdam. (iwe) Trotz voller Züge und Reisenden, die auf Treppenstufen sitzen: Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider plant neben den bereits laufenden Ausschreibungen und Konzepten keine weiteren, größeren Maßnahmen zur Entlastung der Pendler. Von Benjamin Lassiwe

„Wir haben erhebliche Verbesserungen im Landesnahverkehrsplan“, sagte Schneider am Donnerstag im Verkehrsausschuss des Potsdamer Landtags. Die Landesregierung setze sich schon länger für bessere Takte und mehr Züge ein. In diesem Rahmen schaue man aber immer, ob man mit Einzellösungen oder Einzelmaßnahmen Verbesserungen realisieren könne.

„Der nächste große Schritt ist die Ausschreibung des Netzes Elbe-Spree, die sich jetzt auf der Zielgeraden befindet“, sagte Schneider. So gebe es ab Dezember 2022 fünf Millionen Zugkilometer mehr. „Auch das zweite Gleis von Lübbenau nach Cottbus ist ja seit 2015 in der Planung“, so Schneider. Im Berliner Umland gebe es aber auch Probleme mit den bestellten Leistungen. „Die Dinge werden nicht so gefahren, wie wir sie bestellt haben“, sagte Schneider. Dies gelte für die Berliner-S-Bahn, die immer noch unter den Folgen des S-Bahn-Debakels leide, ebenso wie für die RB 26, die sogenannte Ostbahn von Berlin in den Oderbruch.