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| 15:41 Uhr

US-Truppenbewegung
Panzer rollen – Linke will protestieren

Archivfoto: US-Militärfahrzeuge fahren auf der Straße eines Truppenübungsplatzes.
Archivfoto: US-Militärfahrzeuge fahren auf der Straße eines Truppenübungsplatzes. FOTO: dpa / Ralf Hirschberger
Potsdam. Die angekündigten Truppenbewegungen der US-Armee haben in den vergangenen Tagen auch die Lausitz erreicht. In Brück will die Linkspartei am Abend demonstrieren.

Vom Hafen Antwerpen in Belgien aus sind die angekündigten US-Truppen derzeit auf dem Weg durch Brandenburg nach Osteuropa unterwegs. Auf der Schiene und auf der Straßen werden Panzer und weitere schwere Technik verlegt. Die Truppen sind die Ablösung für die im Rahmen der Operation Atlantic Resolve in Osteuropa stationierten Panzer-Einheit. es ist bereits der zweite Troppenwechsel seit dem Start der Operation Anfang 2017. Die USA hatten angekündigt, ihre Truppen alle neun Monate auszutauschen.

Die ersten beiden Rotationen waren in Brandenburg bereits auf Kritik gestoßen. Diesmal bemühte sich die USA im Vorfeld um möglichst viel Transparenz. Proteste gibt es dennoch.

Brandenburgs Linke will am Montagabend gegen die Truppentransporte demonstrieren. Die Kundgebung soll vor der Fläming-Kaserne in Brück (Potsdam-Mittelmark) stattfinden. An der Demonstration wollen unter anderem Sozialministerin Diana Golze und der Bundestagsabgeordnete Tobias Pflüger teilnehmen.

„Das Säbelrasseln an den russischen Grenzen schafft erhebliches Konfliktpotenzial und vertieft die Gräben in Europa und der Welt“, sagt der Geschäftsführer der Linkspartei in Brandenburg, Stefan Wollenberg.

Die brandenburgische Polizei will die Demonstration begleiten, rechnet aber mit keinen größeren Störungen, wie ein Sprecher sagte. Die Veranstalter gehen wie im vergangenen Jahr von rund 150 Teilnehmern aus.

(bob)