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| 01:02 Uhr

Neuer Prozess gegen früheren bfb-Chef abgelehnt

Leipzig.. Die Bundesanwaltschaft lehnt einen neuen Untreue-Prozess gegen den früheren Chef des Leipziger Betriebes für Beschäftigungsförderung (bfb), Matthias von Hermanni, ab.

Die Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Landgerichts Leipzig von Dezember 2002 sei unbegründet, sagte Bundesanwalt Michael von Hagen gestern vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Dasselbe gelte für die Beschwerde des Angeklagten.
Von Hermanni war wegen Untreue zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten und einer Geldbuße in Höhe von 40 000 Euro verurteilt worden.
Der bfb war einst die größte Beschäftigungsgesellschaft Deutschlands mit bis zu 8000 ABM-Kräften und Sozialhilfeempfängern in den 90er-Jahren. Das strafrechtliche Begleitstück zum Niedergang der Gesellschaft gehörte mit 57 Verhandlungstagen zu den längsten Strafprozessen der neuen Geschichte im Freistaat Sachsen. (dpa/ta)