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| 02:40 Uhr

Neuer Ärger wegen Platzeck-Büro

Potsdam. Neuer Ärger um das Büro von Matthias Platzeck: Nachdem der Haushaltsausschuss des Potsdamer Landtags über die Nutzung eines Landtagsbüros durch den früheren Ministerpräsidenten beriet, ist nun ein Aktenvermerk aus der Staatskanzlei aufgetaucht, der mit "Vertrauliche Information – Platzecks Kontakte im Büro im Landtag" überschrieben ist. Der zuerst von den "Potsdamer Neuesten Nachrichten" (PNN) zitierte Vermerk nennt unter anderem "Gesprächsrunden mit SPD-Unterbezirken und Ortsvereinen", Treffen mit Sozialdemokraten unter anderem aus der Schweiz sowie Begegnungen mit "Regierungsvertretern Russland, Weißrussland, Ukraine" und aus anderen osteuropäischen Staaten. las

Während SPD-Fraktionschef Klaus Ness in der Ausschussitzung betont hatte, dass Platzeck das Büro für "nachwirkende Aufgaben" aus seiner Zeit als Ministerpräsident genutzt habe, legt der Aktenvermerk zumindest nahe, dass der ehemalige Ministerpräsident dort Parteiarbeit betrieb. Was die Opposition am Mittwoch empörte. So forderte der Grünen-Fraktionschef Axel Vogel am Mittwoch eine erneute Einschaltung des Rechnungshofs in der Angelegenheit.