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| 10:17 Uhr

Berlin und Brandenburg
Neue Sprengserie an Geldautomaten

Diesmal scheinen es die Täter vor allem auf Berliner Bankautomaten abgesehen zu haben.
Diesmal scheinen es die Täter vor allem auf Berliner Bankautomaten abgesehen zu haben. FOTO: dpa / Tobias Kleinschmidt
Berlin. Geldautomatensprenger treiben wieder vermehrt in Unwesen in der Region. Acht mal haben die Gangster in den vergangenen drei Wochen zugeschlagen. Diesmal in Berlin und Dahme-Spreewald. Von Bodo Baumert

Die erhoffte Ruhe an der Front der Geldautomatensprengungen scheint dahin zu sei. Zwar bleibt die Lausitz noch weitgehend verschont, dafür schlagen die Banden jetzt weiter nördlich zu. In Berlin und dem südlichen Speckgürtel hat es in den vergangenen drei Wochen schon acht mal geknallt. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Am Freitag haben die Täter wieder zugeschlagen. Zeugen hörten gegen 2.35 Uhr einen lauten Knall vom Gelände eines Baumarktes. Diesmal hatten die Sprenger aber Pech. Eine Farbpatrone löste aus und zerstörte die Beute. Die Polizei konnte die Spur der Farbtupfer verfolgen. Entkommen sind die Täter dennoch.

Es ist der sechste Vorfall dieser Art seit dem 19. Juni in Berlin. Hinzu kommt eine Sprengattacke in Erkner (Oder-Spree) und eine in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald). Dort hatten die Täter am 20. Juni zugeschlagen.

Gegen 1.50 Uhr haben Zeugen in der Nacht zum Mittwoch einen lauten Knall in der Innenstadt von Königs Wusterhausen gehört. Zwei Maskierte wurden beobachtet, die aus der Filiale der Deutschen Bank unweit des Bahnhofs flüchteten und mit einem dunklen Sportwagen davonfuhren.

Brandenburger und Berliner Ermittler arbeiten fieberhaft an einer Aufklärung der Taten. Beim Brandenburger LKA arbeitet die

Ermittlungsgruppe „Geld“ seit Monaten erfolgreich. Im Frühjahr konnten zwei banden aus Polen hochgenommen werden. Wer steckt diesmal hinter den Taten?