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| 02:40 Uhr

Neue Grünen-Chefin macht sich Feinde

Sorgte schon kurz nach ihrer Wahl für Unmut: Petra Budke.
Sorgte schon kurz nach ihrer Wahl für Unmut: Petra Budke. FOTO: dpa
Potsdam. Erst seit dem Wochenende ist sie im Amt – und schon hat sich die neue Landesvorsitzende der Brandenburger Grünen, Petra Budke, jede Menge Feinde gemacht. Ans ist eine Äußerung der Politikerin im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): Dort hatte sie in einem Interview gesagt, dass Lehrlinge nicht mehr im Bereich der Braunkohle ausgebildet werden sollten, sondern nur noch in erneuerbaren Energien. las

"Frau Budke hat bewiesen, dass sie keine Ahnung vom Land Brandenburg hat", sagte der Fraktionschef der SPD im Potsdamer Landtag, Klaus Ness. "Ich erwarte, dass der Grünen-Fraktionsvorsitzende Axel Vogel die Aktuelle Stunde im Landtag zur Energiepolitik nutzen wird, um sich von Frau Budke zu distanzieren."

Bei den Brandenburger Grünen herrschte ob des Fehlstarts eine gelinde Panik. "Ich distanziere mich nicht von ihr", so Fraktionschef Axel Vogel. "Aber ich denke, jeder ist gut beraten, bei der Berufswahl auf die Zukunftsfähigkeit seiner Wahl zu achten." Und am Dienstag ruderte dann auch Budke zurück. In einer Mitteilung stellte sie klar, dass "aus Sicht der Landesvorsitzenden die Sicherheit von Arbeitsplätzen in der Braunkohle langfristig nicht gesichert sei". Trotzdem sei "jeder gut ausgebildete Lehrling ein Gewinn für Brandenburg".