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Nach Flugzeugabsturz mit einem Toten Suche nach Unfallursache

Experten von der Polizei und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) stehen am Samstag, 5. August, am Wrack eines Segelflugzeugs, das auf einem Feld der Gemeinde Rabenstein/Fläming (Brandenburg) abgestürzt ist. Bei dem Absturz wurde der Pilot getötet. Warum das Segelflugzeug abstürzte, war zunächst unklar. Der Pilot nahm an einem Segelflugwettbewerb teil.
Experten von der Polizei und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) stehen am Samstag, 5. August, am Wrack eines Segelflugzeugs, das auf einem Feld der Gemeinde Rabenstein/Fläming (Brandenburg) abgestürzt ist. Bei dem Absturz wurde der Pilot getötet. Warum das Segelflugzeug abstürzte, war zunächst unklar. Der Pilot nahm an einem Segelflugwettbewerb teil. FOTO: Julian Stähle (dpa-Zentralbild)
Rabenstein/Fläming. Es sollte ein ausgelassener Segelflugwettbewerb werden, doch dann passiert ein tragisches Unglück: Einer der gestarteten Piloten kommt nicht mehr zurück. Es sind noch viele Fragen offen. dpa

Nach einem Flugzeugabsturz mit einem getöteten Piloten südwestlich von Berlin ist die Ursache weiter unklar. Mit Ergebnissen werde nicht vor Ende der nächsten Woche gerechnet, teilte das Lagezentrum des Polizeipräsidiums am Sonntag mit. Der 46-Jährige aus Sachsen nahm an einem Segelflugwettbewerb teil, als das Unglück passierte.

Ein Polizeihubschrauber fand den Segelflieger mit einer Wärmebildkamera in der Nacht zu Samstag auf einem Feld in der brandenburgischen Gemeinde Rabenstein/Fläming. Der Veranstalter des Wettbewerbs auf dem Flugplatz in Holzdorf an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt hatte am Abend zuvor den Beamten gemeldet, dass der Pilot hätte landen sollen und nicht mehr erreichbar sei, teilte die Polizei mit.

Der Pilot konnte nur noch tot aus dem einsitzigen Flieger geborgen werden. Unfallermittler der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung waren am Samstag zu dem Wrack gekommen. Inzwischen sei das Flugzeug abtransportiert worden, hieß es am Sonntag. Auch die Spurensicherung sei auf dem Feld abgeschlossen.

Der 46-Jährige war den Angaben zufolge am Freitagmittag bei dem Wettbewerb (18. International Military Gliding Competition) gestartet. Er sollte eine Strecke von etwa 300 Kilometern in Sachsen-Anhalt und Brandenburg zurücklegen und schließlich wieder in Holzdorf landen. Die Absturzstelle liegt in nordwestlicher Richtung vom Flugplatz. Die Bundeswehr hatte ihren Militärflugplatz für den zivilen Segelflugwettbewerb zur Verfügung gestellt.

Die Polizei hatte bei der Suche nach dem Mann zunächst dessen Handy geortet, um dann mit dem Polizeihubschrauber die genaue Absturzstelle zu ermitteln, wie es weiter hieß. Weil sich die Wettbewerb-Flugroute über zwei Bundesländer erstreckte, waren auch Polizisten aus Sachsen-Anhalt in die Suche einbezogen.