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| 19:32 Uhr

Kriminalität
Nach Brand neuer Verdacht gegen Ex-NPD-Politiker

 Der ehemalige NPD-Politiker Maik Schneider in seinem Prozess wegen schwerer Brandstiftung.
Der ehemalige NPD-Politiker Maik Schneider in seinem Prozess wegen schwerer Brandstiftung. FOTO: dpa / Bernd Settnik
Potsdam/Jüterbog. Gegen den mutmaßlichen Brandstifter und Ex-NPD-Politiker Maik Schneider wird auch wegen des Brandanschlags auf ein Begegnungszentrum in Jüterbog im November 2015 ermittelt. Das bestätigte die Sprecherin der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Sigrid Komor, am Montag auf Anfrage. dpa

Bei dem Anschlag nach einer fremdenfeindlichen Demonstration in Jüterbog war die Begegnungsstätte, die auch Flüchtlingen als Anlaufstelle diente, mit Pyrotechnik schwer beschädigt worden. Verletzt wurde niemand.

Gegen Schneider läuft seit Oktober nach erfolgreicher Revision ein zweiter Prozess wegen des Brandanschlags vom August 2015 auf eine Sporthalle in Nauen (Havelland). Die Halle war als Flüchtlingsunterkunft vorgesehen. Im ersten Prozess war Schneider wegen des Anschlags, den er eingeräumt hatte, und anderer Delikte zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Doch der Bundesgerichtshof hatte dieses Urteil aufgehoben.