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| 01:35 Uhr

„Museum Baracke 38“ geöffnet

Oranienburg.. Besucher können die Dauerausstellung „Jüdische Häftlinge im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936-1945“ in der Gedenkstätte Sachsenhausen nach sechswöchiger Instandsetzung wieder besichtigen.


Seit der Eröffnung 1997 haben mehr als drei Millionen Menschen die Ausstellung besucht. Nun wurden unter anderem die Medientechnik instand gesetzt, der Parkettfußboden überholt und die Beleuchtung erneuert, teilte die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Oranienburg (Oberhavel) mit.
In den jüdischen Baracken 37, 38 und 39 hatte die SS zwischen dem Novemberpogrom 1938 und der Deportation der jüdischen Häftlinge in die Vernichtungslager im Oktober 1942 alle jüdischen Häftlinge des KZ Sachsenhausen zusammengepfercht. Ein antisemitischer Brandanschlag zerstörte 1992 Teile der beiden Baracken. An der Stelle des zerstörten B-Flügels der Baracke 38 entstand ein Museumsneubau mit der Dauerausstellung zur Geschichte der jüdischen Häftlinge im KZ Sachsenhausen.
Aus Anlass des weltweiten Holocaust-Gedenktages wird dort am 27. Januar vor allem der Kinder unter den Häftlingen erinnert. Die Nazis hatten insgesamt zehntausende Menschen im KZ Sachsenhausen umgebracht. (dpa/dk)