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| 06:58 Uhr

Geschwindigkeits-Kontrollen
Mittwoch Blitzer-Marathon im Land Brandenburg

Ein solche mobile Anlage, Enforcement Trailer genannt, ist auch in der Cottbuser Region im Einsatz. Der Blitzer besitzt eine eigene Stromversorgung und kann über mehrere Tage selbstständig die Geschwindigkeiten messen. Der Standort des Trailers ist dabei jederzeit veränderbar.
Ein solche mobile Anlage, Enforcement Trailer genannt, ist auch in der Cottbuser Region im Einsatz. Der Blitzer besitzt eine eigene Stromversorgung und kann über mehrere Tage selbstständig die Geschwindigkeiten messen. Der Standort des Trailers ist dabei jederzeit veränderbar. FOTO: Bernd Thissen / dpa
Cottbus. Am Mittwoch, 18. April, ist es wieder soweit: Die Polizei im Land Brandenburg beteiligt sich am vierten europaweiten Blitzer-Marathon. Werden auch dieses Mal die Standorte der Blitzer vorher verraten? Von Frank Hilbert

Los geht es um 6 Uhr – also ohne Bleifuß in Richtung Arbeitsort fahren. „Geschwindigkeit ist die tödlichste Unfallursache im Land Brandenburg. Im Jahr 2017 starben 148 Menschen auf den Straßen des Landes. Jeder vierte Unfalltote (insgesamt 42 Menschen) verlor sein Leben bei einem geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfall“, betont vorab Pollizeivizepräsident Roger Höppner.

Mithilfe des Blitzer-Marathons hätte die Polizei die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Medien und damit auch der breiten Öffentlichkeit auf dieses wichtige Thema zu lenken. Die Geschwindigkeitskontrollen würden flächendeckend im ganzen Land stattfinden. Kontrolliert werde auf Autobahnen, auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sowie in Alleen und innerstädtischen Bereichen.

Im Gegensatz zu den zurückliegenden Jahren würden die Kontrollstellen der Polizei jedoch nicht im Vorfeld veröffentlicht, informiert die Polizei weiter.

Im vorigen Jahr sei landesweit beim Blitzer-Marathon an mehr als 200 Kontrollorten bei fast 185 000 Fahrzeuge die Geschwindigkeit gemessen worden. Dabei stellten Polizei und Kommunen mehr als 7000 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest. Trauriger „Spitzenreiter“ war ein Pkw-Fahrer, der auf der A2 mit 177 km/h statt den zulässigen 100 km/h gemessen und angehalten wurde.