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| 02:37 Uhr

Ministerpräsident Woidke nimmt Kohlekäufer EPH in die Pflicht

Dietmar Woidke will in der nächsten Woche den EPH-Vorstand treffen.
Dietmar Woidke will in der nächsten Woche den EPH-Vorstand treffen. FOTO: dpa
Cottbus. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat am Mittwochabend angekündigt, sich in der kommenden Woche mit dem Vorstand des Unternehmens EPH zu treffen. Bei einer Zusammenkunft von Lausitzer Mitgliedern des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenhandel formulierte Woidke die Erwartungen der Landesregierung an den Käufer der Lausitzer Tagebaue und Kraftwerke. Jan Siegel

"Wir erwarten, dass EPH seine Zusagen zur Beschäftigungssicherung einhält". Dabei geht es um die Sicherung der Braunkohlearbeitsplätze mindestens in den kommenden fünf Jahren.

Die Brandenburger Landesregierung erwarte auch Sicherheit für die bisherigen Vattenfall-Zulieferer. "Ich erwarte, dass sich EPH für die Kultur, den Sport und die Menschen in der Region engagiert", so Woidke.

Gleichzeitig gebe es in der Lausitz aber keinen Grund, nach dem Vattenfall-Verkauf die Hände in den Schoss zu legen. Die Lausitzer müssten daran gehen, gemeinsam den wirtschaftlichen Strukturwandel zu gestalten. Das Land werde die Region dabei unterstützen. Vom Bund erwartet Woidke Gleiches.