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Minister sollen bessere Absicherung freiwilliger Feuerwehrleute beraten

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter würdigte die Arbeit der Helfer.
Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter würdigte die Arbeit der Helfer. FOTO: dpa
Potsdam. Nach dem tragischen Unfalltod von zwei Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr bei einem Autobahneinsatz Anfang September will Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) das Thema der Hinterbliebenenversorgung auf der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern diskutieren. Er habe das Thema für die nächste Sitzung im Dezember in Leipzig angemeldet, sagte Schröter am Donnerstag im Innenausschuss des Potsdamer Landtags. dpa/uf

Bislang sind freiwillige Feuerwehrleute schlechter abgesichert als Berufsfeuerwehrleute. Unterschiedliche Regelungen gebe es zudem für angestellte und verbeamtete Feuerwehrleute, sagte Schröter. Er werde sich dafür einsetzen, dass es möglichst bundesweit eine einheitliche Regelung gibt. Sollte dies nicht zeitnah möglich sein, werde er sich allein für Brandenburg für eine praktikable und gerechte Regelung einsetzen.

Schröter würdigte die Arbeit der Helfer. "Sie begeben sich in Gefahr, um andere aus Gefahr zu befreien, zu retten." Bislang erhält eine Witwe eines verbeamteten Feuerwehrmannes neben einer Witwenrente mehr als 60 000 Euro, bei einem Angestellten oder einem freiwilligen Feuerwehrmann ist es deutlich weniger.