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Minister Rupprecht berät über Verbesserung des Sprachunterrichts

Potsdam. Zusammen mit etwa 30 brandenburgischen Schulleitern und Lehrern hat Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) am Dienstag Maßnahmen zur schnellen Verbesserung des Deutsch- und Englisch-Unterrichts an märkischen Bildungseinrichtungen beraten. Dies sei eine Reaktion auf das schlechte Abschneiden Brandenburger Neuntklässler beim jüngsten Ländervergleich der Bildungsstandards.

Besonders in der deutschen Rechtschreibung und im Fach Englisch habe sich dringender Nachholbedarf gezeigt.

Gefragt seien auch das Wissen und die Erfahrungen der Schulpraktiker, erklärte Rupprecht. Das betreffe die Verbesserung des Unterrichts, die Gestaltung der Rahmenlehrpläne oder die Fortbildung der Lehrkräfte.

Bereits Ende August hatte Rupprecht ostdeutsche Kultus- und Bildungsstaatssekretäre nach Potsdam eingeladen, um über gemeinsame Maßnahmen zur Verbesserung des Englisch-Unterrichts zu beraten. Es wurde vereinbart, zeitnah Unterstützungskonzeptionen zur Professionalisierung von Englisch-Lehrkräften zu entwickeln. Dazu soll es eine länderübergreifende Arbeitsgruppe geben.

Bei der bundesweiten Überprüfung von Deutsch- und Englischkenntnissen belegt Brandenburg jeweils hintere Plätze. dpa/mho