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| 16:52 Uhr

Geschichte
Menschenrechtszentrum Cottbus wird aus DDR-Vermögen saniert

Blick in eine Ausstellung des Cottbuser Menschenrechtszentrums.
Blick in eine Ausstellung des Cottbuser Menschenrechtszentrums. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Potsdam. Das Cottbuser Menschenrechtszentrum wird saniert. Dafür gibt es eine Finanzspritze aus einstigem DDR-vermögen.

Das Menschenrechtszentrum Cottbus wird mit Mitteln aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR saniert. Dafür stelle die Landesregierung 668 000 Euro zur Verfügung, teilte die Staatskanzlei am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit. In dem ehemaligen Zuchthaus Cottbus waren zu DDR-Zeiten Tausende Gefangene aus politischen Gründen inhaftiert.

Weitere Mittel fließen in den Ankauf einer Liegenschaft für das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst und in einen Umbau für das Stadtarchiv in Frankfurt (Oder) sowie in den Breitbandausbau. Insgesamt stehen für diese Projekte 1,9 Millionen Euro zu Verfügung.

Aus dem so genannten Mauerfonds werden weitere vier Projekte mit insgesamt knapp 700 000 Euro gefördert. Dazu zählen die Sanierung maroder Fenster im Kleistmuseum Frankfurt (Oder) sowie Fitnessgeräte und ein Grillplatz für Lehrgangsteilnehmer in der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree). In den Mauerfonds fließt der Erlös aus dem Verkauf von Grundstücken auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

(dpa/uf)