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Großer Durchbruch im öffentlichen Dienst
Mehr Geld für Lehrer in Brandenburg

Brandenburger Lehrer sollen künftig besser besoldet werden. Das ergab ein Durchbruch bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst.
Brandenburger Lehrer sollen künftig besser besoldet werden. Das ergab ein Durchbruch bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. FOTO: Bernd Wüstneck / dpa
Potsdam. Brandenburgs Lehrer bekommen künftig mehr Geld. Alle in der Tarifgruppe 12 eingestuften Lehrer sollen 2019 in die A 13 eingestuft werden. Von Benjamin Lassiwe

Bei den Brandenburger Tarifverhandlungen für die Attraktivität des öffentlichen Dienstes hat es in der Nacht offenbar einen großen Durchbruch gegeben. Wie der GEW-Landesvorsitzende Günther Fuchs der RUNDSCHAU berichtete, sei es gelungen, dass alle derzeit in der Tarifgruppe A12 eingestuften Lehrkräfte zu 2019 in die A13 gehoben werden sollen. Alle derzeit in der A11 befindlichen Lehrkräfte kämen dann in die A12 und später in die A13. „Damit beenden wir die Schlechterstellung der Lehrkräfte in Brandenburg“, sagte Fuchs gegenüber der RUNDSCHAU. „Das ist ein ganz wichtiger Durchbruch, der zu Schulfrieden führen wird.“ Zudem solle es künftig eine „sehr weitreichende Qualifizierungsoffensive für Seiteneinsteiger geben.“ Quereinsteiger würden künftig drei Monate auf den Schuldienst vorbereitet, erhielten dann für 15 Monate ein befristetes Arbeitsverhältnis und würden dann dauerhaft entfristet. Schulen, an denen Seiteneinsteiger tätig seien, erhielten eine Anrechnungsstunde für Seiteneinsteiger. Fuchs: „Als ich heute um halb Drei aus den Verhandlungen rausgegangen bin, hatte ich den Eindruck, dass wir etwas geschafft haben, was wir nie zu träumen wagten.“