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| 17:34 Uhr

Brandenburg und Sachsen fordern Bundeswehr-Unterstützung
Löschhubschrauber sollen in die Lausitz kommen

 Beim Waldbrand in Jüterbog hat die Bundeswehr geholfen. Neue Hubschrauber sollen künftig noch besser bei der Brandbekämpfung zum Einsatz kommen.
Beim Waldbrand in Jüterbog hat die Bundeswehr geholfen. Neue Hubschrauber sollen künftig noch besser bei der Brandbekämpfung zum Einsatz kommen. FOTO: dpa / Christoph Soeder
Hoyerswerda. Um Waldbrände – vor allem auf Munitionsflächen – in der Region besser löschen zu können, hoffen Brandenburg und Sachsen auf Unterstützung der Bundeswehr. Neue Löschhubschrauber sollen in der Region stationiert werden.

Zur besseren Bekämpfung von Waldbränden setzen sich Sachsen und Brandenburg dafür ein, dass Hubschrauber der Bundeswehr in der Region stationiert werden. Lokale Feuerwehren hätten zuletzt zunehmend Probleme gehabt, die vielen Waldbrände zu löschen. Deshalb verständigten sich die Landesregierungen am Dienstag auf ihrer gemeinsamen Kabinettssitzung in Hoyerswerda, auf Unterstützung der Bundeswehr zu setzen.

Holzdorf als Stützpunkt

Beide Länder begrüßten die Absicht des Bundes, neue Hubschrauber bei der Bundeswehr anzuschaffen, teilte das sächsische Innenministerium mit. Ein möglicher Standort für einen großen Transporthubschrauber könne der brandenburgische Luftwaffenstützpunkt Schönwalde/Holzdorf sein.

Schon über 700 Brände in diesem Jahr

Allein im Jahr 2018 ereigneten sich im Freistaat Sachsen 200 Waldbrände mit einer betroffenen Waldfläche von 240 Hektar. In Brandenburg gab es 512 Waldbrände auf einer Fläche von 1674 Hektar. Insbesondere bei den größeren Brandflächen über 100 Hektar handelte es sich um Kampfmittelverdachtsflächen.

(dpa/bob)