ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 07:06 Uhr

UPDATE Wohnungs- und Waldbrände
Lausitzer Wehren im Dauereinsatz

Die ausgebrannte Küche einer Wohnung in Spremberg. Zwei Bewohner kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Die ausgebrannte Küche einer Wohnung in Spremberg. Zwei Bewohner kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. FOTO: Bogott Detlef
Cottbus. Ereignisreiche 24 Stunden liegen hinter den Lausitzer Feuerwehren. Drei Wohnungsbrände, ein Vier-Seiten-Hof in Flammen, eine Industriehalle und zahlreiche Waldbrände galt es zu löschen. Von Bodo Baumert

Zahlreiche Einsätze haben die Brandbekämpfer der Lausitz seit Montagmittag auf Trab gehalten.

In Kolkwitz etwa wurden die Cottbuser Einsatzkräfte am Dienstagmorgen gegen 5.30 Uhr zu einem Hausbrand ausgerückt. Nach ersten Informationen der Leitstelle handelt es sich um ein Feuer an der Heizungsanlage im Keller. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand.Am Montagabend waren die Einsatzkräfte bereits in Spremberg beschäftigt. Gegen 21 Uhr wurde dort ein Wohnungsbrand gemeldet. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Das Feuer war in einer Küche ausgebrochen.

In Guben brannte es in der Nacht zum Dienstag gegen 1.30 Uhr ebenfalls in einer Wohnung. Hier konnte das rasche Eingreifen der Bundespolizei Schlimmeres verhindern. Ein schlafender 55-Jähriger wurde geweckt und aus der Wohnung gerettet. Die Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen.

Bis in die Abendstunden dauerten am Montag die Löscharbeiten nach dem Brand eines Vier-Seiten-Hofes in Kolochau (Elbe-Elster). Das leer stehende Gebäude brannte in voller Ausdehnung. Am Dienstag muss zunächst ein Statiker prüfen, ob es noch betretbar ist. Teilweise sind Decken eingebrochen. Erst danach werden die Brandursachenermittler der Polizei ihre Arbeit aufnehmen können.

Autofahrer waren am Montagnachmittag an der A13 von einem Hallenbrand bei Radeburg betroffen. Wie die Polizei mitteilte, war am Nachmittag in einem Firmengebäude ein Feuer ausgebrochen. Die dadurch entstandenen starken Rauchwolken zogen über die Autobahn und behinderten die Sicht. Daher sei die Trasse in beide Fahrtrichtungen in der Gegend gesperrt worden, teilte die Polizei mit. Nach gut einer Stunde wurde die Strecke nach Angaben eines Sprechers wieder freigegeben. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt.

Und auch in dem illegalen Reifenlager in Senftenberg musste die Feuerwehr am Montag wieder einmal löschen.

Waldbrände gab es am Montag vor allem im Bereich von Elbe-Elster. Der größte ereignete sich bei Hohenleipisch, wo mehrere Hektar in Flammen standen. Die Feuerwehren waren dort stundenlang beschäftigt, die Feuer einzudämmen. Am Dienstagmorgen wurden sie erneut alarmiert.