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| 12:52 Uhr

Waldbrandgefahr sinkt jetzt
Lausitzer Waldboden ist noch trocken wie Zunder

Die Feuerwehr musste zu einem Flächenbrand bei Münchenhofe (Dahme-Spreewald) ausrücken. Die Lage ist seitdem in Südbrandenburg ruhig geblieben.
Die Feuerwehr musste zu einem Flächenbrand bei Münchenhofe (Dahme-Spreewald) ausrücken. Die Lage ist seitdem in Südbrandenburg ruhig geblieben. FOTO: Fotolia
Cottbus/Münchehofe. Die Feuerwehr löscht in Münchenhofe mitten im Wald einen Waldbodenbrand. Die Lage in Südbrandenburg ist seit Mittwoch ruhig.

Die Lausitz ist in Wald und Flur derzeit trocken wie Zunder. Trotz höchster Waldbrandgefahr mussten seit Mittwochnachmittag keine Feuerwehren mehr zum Löscheinsatz in Südbrandenburg ausrücken. Das teilt die Leitstelle Lausitz mit. Gut drei Stunden sind die Kameraden am Mittwochnachmittag zuleztzt auf etwas mehr als 1000 Quadratmetern mitten in einem Wald bei Münchehofe (Landkreis Dahme-Spreewald) damit beschäftig gewesen, ein Waldbodenfeuer zu löschen. Verletzte habe es nicht gegeben, auch seien keine Bäume in Brand geraten. Die Ursache des Feuers sei unklar.

Bereits am Dienstag hatten nach Polizeiangaben an einer Landstraße bei Münchehofe etwa 500 Quadratmeter Waldboden gebrannt. Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass sich dort alte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg durch Sonneneinstrahlung entzündet haben könnte

Erwartet wird, dass die Waldbrandgefahr wegen erwarteter Regenfälle am Himmelfahrt-Abend in ganz Brandenburg wieder sinkt.

(kw)