An den Brandenburger Amtsgerichten waren Ende 2019 knapp 40 000 Verfahren unerledigt. Das waren 1160 Fälle weniger als Ende 2018, wie das Justizministerium in Potsdam auf eine Anfrage aus der Freie-Wähler-Landtagsfraktion mitteilte. Die durchschnittliche Prozessdauer lag in beiden Jahren nahezu unverändert bei 5,6 Monaten.
Den größten Bestand an unerledigten Verfahren bei den 24 märkischen Amtsgerichten bildeten Ende 2019 die zivilen Rechtsstreitigkeiten mit 12 273 Fällen. Dabei dauerte ein Prozess im Schnitt nur 5,4 Monate. Die unerledigten Familiensachen summierten sich am Jahresende auf 11 315 Verfahren. Die streitenden Parteien mussten auf diesem Rechtsgebiet im Schnitt 7,2 Monate auf ein Urteil warten.
Bei Strafprozessen urteilten die Richter 2019 im Schnitt nach 5,8 Monaten. Hier waren am Jahresende bei 9 495 Fällen die Akten noch nicht geschlossen. Bußgeldverfahren wurden am schnellsten erledigt. Im Schnitt wurden sie nach gut vier Monaten entschieden. Bei 6 271 Bußgeldverfahren war am Jahresende den Angaben zufolge noch keine Entscheidung getroffen.

Der Verkehr in der Lausitz

Vom 27. Juni bis 02. Juli 2020 kommt es auf der Linie RE2 bei einzelnen Zügen zu veränderten Fahrzeiten zwischen Berlin Ostbahnhof und Berlin-Spandau. Grund hierfür sind Bauarbeiten der Deutschen Bahn.
Zwischen Briesen (Spree-Neiße) und Eichow laufen Rinder auf der Fahrbahn der L524, teilt der ADAC auf der Webseite mit.

Das Wetter in der Lausitz

Am Montag gibt es für weite Teile der Lausitz eine Abkühlung. In den Morgenstunden und am Vormittag ist es bewölkt und noch zeitweise Regen. Auch im Tagesverlauf muss immer mit vereinzelten Schauern gerechnet werden, begleitet von stürmischen Böen zwischen 55 und 70 Stundenkilometern. Mehr als 23 bis 25 Grad sind für den Montag nicht zu erwarten, erklärt der Deutsche Wetterdienst auf der Internetseite.