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| 12:56 Uhr

Land will Flüchtlingsinitiativen besser unterstützen

Ein Teilnehmer der Tagung von ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiativen am 14.07.2015 in der Staatskanzlei in Potsdam (Brandenburg) trägt einen Sticker mit der Aufschrift "Flüchtlinge willkommen". Das Land Brandenburg will Willkommens- und Flüchtlingsinitiativen besser unterstützen. Angebote der beruflichen Weiterbildung und finanzielle Hilfe vom Land, etwa für Fahrtkosten werden geprüft. Foto: Ralf Hirschberger/dpa (Zu lbn "Land will Flüchtlingsinitiativen besser unterstützen") +++(c) dpa - Bildfunk+++
Ein Teilnehmer der Tagung von ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiativen am 14.07.2015 in der Staatskanzlei in Potsdam (Brandenburg) trägt einen Sticker mit der Aufschrift "Flüchtlinge willkommen". Das Land Brandenburg will Willkommens- und Flüchtlingsinitiativen besser unterstützen. Angebote der beruflichen Weiterbildung und finanzielle Hilfe vom Land, etwa für Fahrtkosten werden geprüft. Foto: Ralf Hirschberger/dpa (Zu lbn "Land will Flüchtlingsinitiativen besser unterstützen") +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Ralf Hirschberger (dpa-Zentralbild)
Potsdam. Wie kann Flüchtlingen am besten geholfen werden? Diese und andere Fragen wollen Willkommens-Initiativen heute bei einem Treffen mit Brandenburgs Sozialministerin Golze besprechen.

Das Land Brandenburg will Willkommens- und Flüchtlingsinitiativen besser unterstützen. Dazu stellte Sozialministerin Diana Golze (Linke) am Dienstag in Potsdam vor mehr als 100 ehrenamtlichen Vertretern drei Angebote vor: eine Fortbildungsreihe, mehr berufliche Weiterbildung und finanzielle Hilfe vom Land - etwa für Fahrtkosten, Deutsch-Fibeln oder Willkommensfeste.

Die rot-rote Landesregierung möchte erreichen, dass sich Initiativen für Flüchtlinge besser abstimmen und Erfahrungen austauschen. Ehrenamtliche unterstützen Asylbewerber etwa beim Deutsch lernen oder begleiten sie zu Behörden und Ärzten. Nach Angaben des Ministeriums sind in Brandenburg inzwischen etwa 80 Initiativen tätig.

Deren Vertreter forderten mehr Unterstützung. Sie klagten über fehlende Internetanschlüsse in Flüchtlingsunterkünften. Auch verlangten sie eine bessere Koordination ehrenamtlicher Aktivitäten durch Sozialarbeiter sowie schnellere Sprachkurse. Eine weitere Forderung betraf die Förderpraxis: Statt viele einzelne Projekte zu unterstützen, sollte besser eine unbürokratischere dauerhafte Finanzierung gewährt werden, hieß es.

Staatskanzleichef Rudolf Zeeb verwies darauf, dass in diesem Jahr knapp 14 000 Flüchtlinge im Land erwartet werden. Man sei auf eine gute Stimmung in der Bevölkerung und Hilfe angewiesen.