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| 02:40 Uhr

Land lehnt Mindestabstand bei Windkraftanlagen ab

Windräder nah dran am Dorf: Das Land Brandenburg will auch künftig auf konkrete Mindestabstände verzichten.
Windräder nah dran am Dorf: Das Land Brandenburg will auch künftig auf konkrete Mindestabstände verzichten. FOTO: dpa
Potsdam. In Brandenburg wird es auch in Zukunft keinen Mindestabstand zwischen Windrädern und Wohngebieten geben. Eine pauschale Abstandsregelung für den Bau von Windenergieanlagen sei kein gutes Instrument, erklärte Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion im Potsdamer Landtag. dpa/roe

Bürgerinitiativen und Umweltschützer fordern seit Langem, zwischen Windrädern und Wohnsiedlungen einen Mindestabstand von 2000 Metern einzuhalten und für die Anlagen keinen Wald zu roden. Auch die oppositionelle CDU engagierte sich im Landtagswahlkampf dafür. Vogelsänger lehnt dies ab. Solche Abstände führten zu einer "erheblichen Reduzierung der für Windkraft nutzbaren Flächenpotenziale". Der Minister betonte, dass mit der Regionalplanung in Brandenburg ein erprobtes Instrument zur Steuerung der Abstände von Windrädern zu Wohngebieten existiere. In Brandenburg stehen fast 3500 der Anlagen.