ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:15 Uhr

Bilanz und Ausblick
Kulturtourismus in Brandenburg erfolgreich

Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus lockt Touristen mit unterschiedlichen Ausstellungen.
Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus lockt Touristen mit unterschiedlichen Ausstellungen. FOTO: Patrick Pleul
Potsdam/Dresden. Brandenburgs Kulturtourismus hat sich erfolgreich entwickelt: Rund 42 Prozent aller inländischen Besucher in Brandenburg sind mittlerweile Kulturtouristen. Das sagte der Geschäftsführer der Tourismus Marketing Brandenburg (TMB), Dieter Hütte, am Mittwoch im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Brandenburger Landtags. Im Bundesdurchschnitt sind dies lediglich 19 Prozent. Wie Hütte betonte, blieben Kulturtouristen länger vor Ort als andere Besucher, und hätten eine „höhere Ausgabenbereitschaft“.

Brandenburgs Kulturtourismus hat sich erfolgreich entwickelt: Rund 42 Prozent aller inländischen Besucher in Brandenburg sind mittlerweile Kulturtouristen. Das sagte der Geschäftsführer der Tourismus Marketing Brandenburg (TMB), Dieter Hütte, am Mittwoch im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Brandenburger Landtags. Im Bundesdurchschnitt sind dies lediglich 19 Prozent. Wie Hütte betonte, blieben Kulturtouristen länger vor Ort als andere Besucher, und hätten eine „höhere Ausgabenbereitschaft“.

Wie Hütte betonte, stünden 2019 wichtige Themen auf der kulturtouristischen Agenda. Dazu zählten das 200-jährige Jubiläum von Theodor Fontane und das Bauhausjahr, an dem sich Brandenburg etwa mit einer Ausstellungen im Museum Dieselkraftwerk Cottbus beteiligen wolle. Ein weiterer Schwerpunkt sei der Filmtourismus.

Kulturministerin Martina Münch (SPD) nannte den Kulturtourismus eine „entscheidende Wirtschaftsförderung“ für den ländlichen Raum.

Aus Sicht des CDU-Abgeordneten Henryk Wichmann brauche es eine lokale App, die Touristen Hinweise auf Veranstaltungen vor Ort gebe. Hütte freilich verwies auf die App des Reiselands Brandenburg, in der sich eine Terminvorschau befände.

Beim Ausbau des Tourismus setzt Sachsen neben den Naturschönheiten auf Schlösser und Burgen, Architektur, Kunst und Musik. Schon jetzt sei der Freistaat „das Kulturreiseland Nummer eins in Deutschland“, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Mittwoch. Erstmals sei die 19-Millionen-Marke bei den Übernachtungen um 500 000 überboten worden.

(iwe)