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| 17:13 Uhr

Künftiger Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt: „Den Glauben zu den Menschen bringen“

Wolfgang Ipolt: „Wir wollen das Evangelium in die Region tragen. “ Foto: dpa
Wolfgang Ipolt: „Wir wollen das Evangelium in die Region tragen. “ Foto: dpa FOTO: dpa
Görlitz. Am Sonntag wird er in Görlitz zum Bischof geweiht: Wolfgang Ipolt, bislang Leiter des Priesterseminars in Erfurt, tritt die Nachfolge von Konrad Zdarsa als römisch-katholischer Bischof von Görlitz an. Die RUNDSCHAU sprach mit ihm. Mit dem künftigen Bischof Wolfgang Ipolt sprach Benjamin Lassiwe

Domkapitular Ipolt, vor welchen Herausforderungen steht die katholische Kirche in der Lausitz?

Die Kernaufgabe, vor der die Kirche heute steht, ist, glaube ich, überall gleich: Sie muss an ihrem Platz, in ihrer Region das Evangelium ausbreiten. Die Kirche muss sehen, dass sie sich nicht nur selber genügt, sondern dass möglichst viele Menschen mit der Botschaft des Glaubens in Berührung kommen. Diese Kernaufgabe der Kirche ist an jedem Ort dieselbe - aber es ist natürlich ein Unterschied, ob ich in der Diaspora lebe, oder in einer katholisch geprägten Region. Und die besondere Herausforderung in der Lausitz ist es wohl, dass vielerorts nur kleine katholische Gemeinden sind, die mit wenigen Kräften arbeiten müssen.

Wie wollen Sie denn das Evangelium ausbreiten?

Ich hoffe, dass das unser ganzes Bistum auf verschiedene Weise tun kann. Um es mal an einem Beispiel festzumachen: Wenn Menschen in Cottbus oder Senftenberg sonntags zum Gottesdienst gehen, dann fällt das in der Nachbarschaft auf, dass da morgens Menschen aus dem Haus gehen, um in die Kirche zu gehen. Deswegen ist die Heiligung des Sonntags für mich ein Zeichen, durch das Gott wieder neu ins Gespräch gebracht wird. Gäbe es Gott nicht, bräuchten wir keinen Sonntag. Denn das wir diesen Tag haben, hat ja auch etwas mit unserem christlichen Glauben zu tun. Der Sonntag existiert ja nicht bloß, damit alle einen Tag frei haben. Mir ist es sehr wichtig, dass wir Christen zeichenhaft deutlich machen, was wir um Gottes Willen tun: Dazu gehört die Gestaltung des Sonntags, aber auch der Dienst, den wir an Alten und Kranken ausüben. Gott den Menschen in Erinnerung zu bringen, das ist die Kernaufgabe von Kirche.

Im Land Sachsen wird immer wieder um Ladenöffnungszeiten an Sonntagen gestritten. Wie wird sich das Bistum Görlitz dort künftig positionieren?

Je deutlicher wir als Christen selbst den Sonntag leben und heilig halten, umso einfacher wird es meiner Meinung nach den Politikern sein, dass sie verstehen, was der Sonntag bedeutet und dass heilsam ist - nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen. Dass der Sonntag zum Beispiel dazu beiträgt, dass eine Familie wirklich ein Familienleben gestalten kann, ohne dass die Mutter, die als Verkäuferin arbeitet, bis um 18 Uhr im Geschäft sitzen muss. Wer am Sonntag Geschäfte öffnet, der zerstört auf Dauer Familien! Ganz abgesehen davon, dass man diesen Tag auch aus ganz menschlichen Gründen schützen muss - schließlich kann der Mensch nicht rund um die Uhr arbeiten. Die Ruhe und Sammlung dieses Tages - und da hoffe ich auch auf Unterstützung unserer evangelischen Mitchristen - sind ein wichtiges Geschenk, das darauf hinweist, dass der Mensch nicht nur vom Geld und von der Arbeit lebt.

Wie verbringt denn Wolfgang Ipolt seinen Sonntag?

Ich feiere am Morgen einen Gottesdienst, das ist ja ganz normal für einen Priester. Das werde ich natürlich auch in Zukunft tun. Und dann ist der Sonntag einer der Tage, wo ich meine Alltagstätigkeiten nicht erledige: Ich mache oft einen längeren Spaziergang, um einfach einmal in die Natur zu kommen, oder einen Besuch bei Freunden oder Bekannten. Der Sonntag ist für mich ein Tag der Erholung, an dem man den eigenen Gedanken und Lieblingsbeschäftigungen mal nachgehen kann.

Ein Thema, bei dem sich zumindest die Evangelische Kirche in der Vergangenheit sehr stark engagiert hat, ist das Thema Braunkohlenabbau. Auch in Ihrem Bistum sind ja Dörfer in Gefahr - ist das ein Thema, bei dem sich der künftige Bischof Ipolt einbringen wird?

Natürlich wünsche ich mir zunächst einen Ausbau der erneuerbaren Energien - aber ich denke, dass wir nun, nachdem wir aus der Atomkraft ausgestiegen sind, manches wieder in Kauf nehmen müssen, von dem wir dachten, es sei schon Geschichte. Aber als Priester bin ich kein Fachmann für die Frage, ob man die Braunkohle weiter abbauen muss, oder nicht. Da würde ich dann doch auf das Fachwissen von Experten hoffen - und dass die, die dafür Verantwortlich sind, gut mit ihrem Sachverstand umgehen.

Als Priester sind Sie allerdings Fachmann für Seelsorge. Und von einer Umsiedlung sind natürlich viele Menschen bis in ihr Innerstes hinein betroffen. Sehen Sie da eine Aufgabe für die Kirche?

Selbstverständlich. Es ist ja so, dass neue Umsiedlungen viel Leid verursachen würden. Und wenn Menschen tatsächlich einen Ort verlassen müssen, an dem sie ihr ganzes Leben gelebt haben, dann erwarte ich schon, dass man vor Ort gute Formen des Abschieds findet. Dass man das Dorf nicht einfach wie auf einer Flucht verlässt, sondern eine Kultur der Verabschiedung schafft, wenn eine Umsiedlung wirklich unvermeidbar ist. Zum Beispiel dadurch, dass man gemeinsam einen Abschiedsgottesdienst feiert, und dann wie in einer Prozession gemeinsam aus dem Dorf herauszieht. Nach dem letzten Krieg mussten ja auch viele Menschen ihre Heimat verlassen - und da gab es solche Abschiede nicht. Da ging das alles Hals über Kopf. Und von der Seelsorge an den Katholiken, die etwa aus Schlesien oder dem Sudetenland ins Bistum Görlitz gekommen sind, wissen wir, wie sie als alte Menschen heute noch darunter leiden. Schon deswegen brauchen wir eine Kultur der Verabschiedung, wenn heute wieder Dörfer aufgegeben werden müssen.

Sie sprachen schon das Stichwort Schlesien an: Als Bischof von Görlitz werden Sie in der Deutschen Bischofskonferenz ja auch für die Kontakte in das katholische Polen zuständig sein. Was bedeutet Ihnen diese Nachbarschaft?

Ich bin persönlich zunächst einmal froh, dass wir jetzt seit einigen Jahren das Schengen-Abkommen haben und die Grenzen geöffnet sind. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich bin ein Kind der DDR und ich weiß, was geschlossene Grenzen sind, und deswegen freue ich mich bis heute, dass man so einfach zu den Nachbarn fahren kann - nach Polen, Tschechien und anderswohin. Als katholische Kirche haben wir es ein wenig einfacher, die Barrieren zu überspringen, die etwa die fremde Sprache so mit sich führt. Die katholische Kirche versteht sich immer als Weltkirche. Da ist es kein Problem, ob die Heilige Messe nun in Prag, Warschau oder New York gefeiert wird. Sie ist überall gleich und alle sind im gleichen Glauben darin verbunden. Die Nachbarschaft zu den beiden polnischen Bistümern Legnica und Zielono Góra ist mir wichtig, weil ich mir auch einen Austausch im Glauben erhoffe.

Was heißt das für die Lausitz?

Nun, wir mögen Mentalitätsunterschiede haben, aber die Katholiken in Zgorcelec oder Gubin gehören letztlich derselben Kirche an wie die Katholiken in Görlitz und Guben. Und das wird natürlich auch bei meiner Bischofsweihe deutlich werden, an der zahlreiche Vertreter des polnischen und des tschechischen Episkopats als Gäste teilnehmen werden. Durch solche Einladungen kann man sehr viel ausdrücken - nicht nur ich als Bischof, sondern auch die Pfarrgemeinde vor Ort, die Kontakte über die Grenze pflegt. Denn wenn man Gäste empfängt, zeigt man ja auch: Das sind unsere Freunde und Nachbarn.

Eines der Themen, das die katholische Kirche im vergangenen Jahr intensiv beschäftigte, war der vielfache sexuelle Missbrauch in ihren Schulen und Pfarrgemeinden. Massenaustritte waren die Folge. Wie will die katholische Kirche künftig mit diesem Thema umgehen?

Wir haben ja jetzt deutlich gemacht, dass wir sehr beschämt und erschrocken sind über das, was da geschehen ist. Von manchen Dingen hatte man selbst nur Ahnungen, kein richtiges Wissen. Das ist jetzt ans Tageslicht gekommen, und das finde ich gut. Wunden und Sünden, die unter der Decke vertuscht werden, gären immer weiter - da haben wir als Kirche sicher nun auch dazugelernt. Und ich hoffe, dass die Menschen und die Öffentlichkeit wahrnehmen, dass die Kirche jetzt zu ihren Fehlern stehen kann, und mehrfach öffentlich um Vergebung gebeten hat. Dass es ein langwieriger Prozess sein wird, das verlorene Vertrauen wiederzugewinnen, ist mir sehr klar. Das geht nicht von heute auf morgen. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, künftig mit einer gewissen Vorsicht beäugt zu werden. Aber vielleicht tut uns das auch gut. Denn wir sind nun auch sensibilisiert, und das ist für unsere eigene Arbeit hilfreich und nützlich.

Wie haben Sie denn als Regens des Priesterseminars das Thema im eigenen Haus besprochen?

Wir haben mit den angehenden Priestern im letzten Jahr mehrfach das Thema Missbrauch besprochen. Wir hatten auch ein eigenes Wochenende mit Gästen, Fachleuten und Psychologen, die uns erklärt haben, wie es zu sexuellem Missbrauch, aber auch anderweitigem Vertrauensmissbrauch in der seelsorglichen Arbeit kommen kann, und welche Verhaltensweisen nötig sind, damit die Spannung zwischen Nähe und Distanz, die in der Seelsorge ganz wichtig ist, gut gelebt werden kann. Ich denke, wir haben das Thema im Priesterseminar soweit es ging sehr offen kommuniziert.

Wie geht denn ein im Zölibat lebender Priester mit dem Thema Sexualität um?

Das kann man nicht verallgemeinern. Da muss jeder Priester seinen eigenen Weg finden, so wie jeder Mensch lernen muss, mit seiner Sexualität umzugehen. Sexualität ist etwas, was zum Menschen gehört: Wir sind geschlechtliche Wesen, Mann oder Frau. Das gehört zu uns. Von der Schöpfung her sind wir so angelegt. Aber wir müssen lernen, verantwortlich mit der eigenen Sexualität umzugehen - egal, ob wir im Zölibat leben, oder nicht. Das wichtigste ist: Sexualität darf sich nicht verselbständigen - darf uns nicht beherrschen. Sie muss immer wieder von der Liebe durchformt und gestaltet werden. Das ist eine große und wichtige Aufgabe - für einen Priester, der zölibatär lebt wie auch für jemanden, der verheiratet ist und diese Beziehung gut leben möchte.

Was hat Sie eigentlich dazu gebracht, katholischer Priester zu werden?

Ich komme aus einer katholischen Familie. Der Glaube und das Leben als Christ, aber auch die Glaubensgespräche darüber am Essenstisch, das war für mich als Kind etwas Selbstverständliches. Das hat mein Leben geprägt. Da wurde mir klar, dass es keine Nebensache ist, katholischer Christ zu sein. Später kamen Freundschaften dazu: In der Jugendgruppe in der Gemeinde und mit jüngeren Priestern, die mir zu Begleitern wurden. Da wurde mir dann langsam deutlich: Das könntest Du doch eigentlich auch machen. Die Gemeinde und die Familie, das sind die beiden Impulse, die mich auf diesen Weg gebracht haben. Und dann natürlich die Auseinandersetzung mit der Theologie im Studium.

Gab es denn Vorbilder in ihrem Leben?

Ich denke gerne an einige Priester, bei denen ich etwas von dem gespürt habe, was Priestersein bedeutet. Dann, aus der großen Geschichte der Spiritualität: Der heilige Benedikt zum Beispiel. Der ist mit seiner Regel, mit seiner Art, das Leben zu ordnen während meiner Ausbildung zu einer wichtigen Gestalt geworden. Darum werde ich auch die Tage meiner Vorbereitung auf die Bischofsweihe im Benediktinerinnenkloster in Alexanderdorf bei Berlin verbringen.
Während meines Studiums habe ich einmal die großen Exerzitien gemacht - da bedeutet 30 Tage im Schweigen, um auf Gott zu hören und seinen Willen zu erkennen. Da sind mir zum Beispiel der heilige Ignatius von Loyola und seine Anliegen sehr wichtig geworden. Ich nenne zu Ihrer Frage auch Hans Urs von Balthasar, einen großen Theologen des 20. Jahrhunderts. Das war mein Lieblingstheologe während meines Studiums. Schade, dass es um ihn heute so ruhig geworden ist…

Wie haben Sie denn die katholische Kirche in der DDR erlebt?

Für mich war die Kirche in der DDR-Zeit immer ein Ort der Freiheit. Das war der Ort, wo wir wußten: Hier kannst Du sagen, was Du denkst, und es wird Dich keiner anzeigen. Das war für die Katholiken in den alten Ländern ein neuer Gedanke - das haben wir vor allem nach der Wiedervereinigung gespürt. Ich glaube, dass wir Christen aus dem Osten diesen Gedanken viel stärker in die ganze Bundesrepublik eingebracht haben, als es uns heute bewusst ist. Die Kirche in der DDR-Zeit konnte gesellschaftlich nicht wirksam werden - das wurde von durch den Weltanschauungsstaat verhindert. Das habe ich auch manchmal schmerzlich erlebt. Wer zu deutlich und profiliert - sagen wir: im öffentlichen Raum - Christ sein wollte, der wurde in die Schranken gewiesen.

Was heißt das konkret, zu DDR-Zeiten Christ gewesen zu sein?

Wir haben in der Jugendgruppe natürlich nicht nur über die Heilige Schrift geredet. Wir haben auch darüber gesprochen, wie wir uns als Christen in dieser oder jener Frage positionieren. Etwa beim Thema Jugendweihe. Oder beim Wehrdienst. Diese Fragen kamen ja auf jeden Jugendlichen damals irgendwann zu. Diese Auseinandersetzungen, dieses offen mit einem Priester oder einem anderen Jugendlichen darüber sprechen zu können - das war der Ort der Freiheit. In der Schule ging es oft um vorgegebene Meinungen, die viele - manchmal aus Angst - einfach nachgeplappert haben. Ich erinnere mich noch deutlich an viele Auseinandersetzungen, die ich mit meinem Staatsbürgerkundelehrer hatte, für die ich mehrmals schlechte Noten bekommen habe. Ich war nicht immer bereit, die offizielle Meinung zu vertreten. Irgendwann hat er dann mal gesagt: "Jetzt haben Sie das hier hingeschrieben, was ich hören will, aber Sie glauben das doch gar nicht." Da habe ich geantwortet: "Das hier ist eine Klassenarbeit - meinen Glauben können Sie nicht prüfen." Das war einfach in der Kirche anders. Da ging es immer um Wahrhaftigkeit und um ehrliche Überzeugungen - dass sollte übrigens heute auch so sein!

Aber ist nicht gerade die katholische Kirche auch von Verbindlichkeit und klaren Lehren geprägt?

Natürlich, und das halte ich auch für wichtig. Denn man darf eines nicht verwechseln: Freiheit ist nicht Beliebigkeit. Wir wollen ernsthaft Christen sein. Wir haben deswegen freiwillig einen bestimmten Weg gewählt. Früher und heute spüren Menschen, die das tun: Das verbindet uns, das macht uns zu einer Gemeinschaft, die trägt. Wenn ich einen Mitchristen suche, und mit ihm gemeinsame Sache machen kann, dann hilft das ihm und auch mir. Zumal es doch in unserer pluralen, unübersichtlichen Gesellschaft keineswegs einfacher geworden ist, Christ zu sein, als früher. Darüber möchte ich gern auch mit den Jugendlichen von heute ins Gespräch kommen - zum Beispiel mit denen, die sich für das Sakrament der Firmung entschieden haben. Denn ich glaube, dass die Orientierungen des Glaubens auch heute helfen können, in der Unübersichtlichkeit dieser Zeit nach einem Weg zu suchen.

Kann die Ökumene dabei helfen? Oder ist das ein rein katholisches Anliegen?

Nein, auf keinen Fall. Je mehr wir am Kern der Botschaft sind, also aus der Heiligen Schrift Zeugen des Evangeliums werden, desto mehr können wir gemeinsam tun. Das würde ich mir sogar sehr wünschen. Wichtig in der Ökumene ist einfach, dass wir uns nicht auf Nebengleise begeben: Die Leute erwarten, dass wir das tun, wozu wir Kirche sind. Und dass wir das richtig tun. Und da können wir viel gemeinsam tun. Ich denke etwa an die gute Tradition der ökumenischen Bibelwochen. Das gemeinsame Ringen um das Wort Gottes und die Frage, was das heute heißt. Oder der Einsatz für Fragen wie den Sonntagsschutz. Da würde ich mir schon wünschen, dass Katholiken und Protestanten - auch profilierter als bislang - mit einer Stimme sprechen. Denn da gibt es keinen Glaubensunterschied zwischen ihnen.

Sehen Sie Chancen, dass die Kirchen auch theologisch weiter aufeinander zugehen, oder denken Sie, dass man da das Ende der Fahnenstange erreicht hat?

Die offenen Fragen müssen wir weiter geduldig bearbeiten. Wir haben ja einen klaren Auftrag: Wir müssen in einer Kirche zusammenfinden, wenn wir dem Willen Jesus entsprechen wollen. Er hat uns ja aufgefordert, "eins" zu werden. Deswegen können wir nicht auf Dauer nebeneinander her existieren. Mit dem Zustand, den wir jetzt erreicht haben, dürfen wir uns nicht zufrieden geben. Aber wenn ich alleine an mein eigenes Leben denke: Was sich in den letzten 40 oder 50 Jahren im Verhältnis zwischen den Kirchen getan hat, ist schon unglaublich. Dass man heute ökumenische Gottesdienste feiert, dass ein ökumenischer Kirchentag stattfinden kann und vieles andere mehr, das war vor einer Generation noch fast unvorstellbar. Und deswegen habe ich Hoffnung, dass es mit der Ökumene auch weiter vorangehen wird.