Top Drei von 38: Unter zahlreichen Medien aus ganz Deutschland konnten sich die Volontärinnen und Volontäre der Lausitzer Rundschau und der Märkischen Oderzeitung mit ihrer vielseitigen Berichterstattung zum Klimawandel in Brandenburg beim Konrad-Adenauer-Lokaljournalistenpreis behaupten. Lediglich dem Tagesspiegel mussten die zwölf Volos in diesem Jahr den Vortritt lassen – nachdem LR, MOZ und Südwest Presse bereits 2019 mit Ein.Land gemeinsam den begehrten Preis gewannen.
In diesem Jahr gab es für vier zu vergebene Preise insgesamt 348 Einsendungen aus ganz Deutschland. Den Hauptpreis sicherte sich der Zeitungsverlag Waiblingen für „seine umfangreiche und fundierte Berichterstattung zur Querdenker-Szene“, so die Jury bei der Bekanntgabe am Montag.

Multimediale Serie auf LR.de und MOZ.de überzeugt die Jury der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Volos von LR und MOZ konnten mit ihrer multimedialen Serie auf LR.de und MOZ.de sowie in den dazugehörigen Printzeitungen überzeugen. Nicht nur für die Leserinnen und Leser gab es dabei viel Neues zu entdecken. „Die Klimakrise ist nichts Abstraktes, nichts Fernes. Dürre, Wasserknappheit oder Starkregen – ihre Auswirkungen sind längst spürbar. Das gilt auch für Brandenburg. So weit, so bekannt“, sagt Ex-Volo und mittlerweile Kulturredakteur bei der MOZ, Michael Heider. „Das Projekt führte mir jedoch drastisch vor Augen, wie nachhaltig Umweltschädigungen tatsächlich sein können und dass Lösungen oft nicht ohne Preis kommen.“
Sportredakteur und ehemaliger MOZ-Volontär Peter Mertes ergänzt: „Guter Journalismus muss nicht immer nur aus großen und poetischen Texten bestehen. Einfache, in klare Abschnitte unterteilte Texte wie unser ABC bieten einen mindestens ebenso großen Mehrwert. Zudem gilt: Was sich in epischer Länge ausbreiten lässt, kann man manchmal auch in einer einfachen Grafik übersichtlich zusammenfassen.“
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