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Kommunalpolitiker verurteilen Steinattacke auf Landarzt-Wohnhaus

Angermünde. Kommunalpolitiker haben die rassistische Attacke auf einen aus dem Libanon stammenden Landarzt in der Uckermark scharf verurteilt. "Der Mann ist für unsere Region ein Segen. dpa/uf

Er kümmert sich um Einheimische und Flüchtlinge. Er lebt seit Jahrzehnten bei uns", sagte Uckermark-Landrat Dietmar Schulze (SPD) am Dienstag in Angermünde. "Es ist unvorstellbar, dass so ein wichtiger Mann in seinem privaten Umfeld bedroht wird. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln und mich distanzieren", ergänzte Schwedts Bürgermeister Jürgen Polzehl (SPD). Unbekannte hatten am Wochenende am Wohnhaus des Arztes im Angermünder Ortsteil Frauenhagen Scheiben eingeworfen. Außerdem zerstachen die Täter seine Autoreifen. Der Staatsschutz ermittelt.