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| 16:57 Uhr

Start mit sechs Mönchen
Kloster Neuzelle wird zunächst kleiner als geplant

Neuzelle. Das Zisterzienserkloster im ostbrandenburgischen Neuzelle kommt. Aber es wird zunächst kleiner als geplant. Wie das katholische Bistum Görlitz mitteilte, soll das Kloster am 2. September mit sechs Mönchen gegründet werden, von denen vier bereits in Neuzelle leben. Ursprünglich war von bis zu acht Ordensbrüdern die Rede gewesen. Von Benjamin Lassiwe

Das Zisterzienserkloster in Neuzelle (Oder-Spree) kommt. Aber es wird zunächst kleiner als geplant. Wie das katholische Bistum Görlitz mitteilte, soll das Kloster am 2. September mit sechs Mönchen gegründet werden, von denen vier bereits in Neuzelle leben. Ursprünglich war von bis zu acht Ordensbrüdern die Rede gewesen.

Verhandelt wird indes immer noch über die Modalitäten für die Überlassung des Kanzleigebäudes der seit der Säkularisierung 1807 im staatlichen Besitz befindlichen Anlage an die Gemeinschaft. Dabei geht die Brandenburger Landesregierung von einer „zeitnahen Verständigung“ mit den Mönchen und dem katholischen Bistum Görlitz aus, sagte Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil am Donnerstag in der Antwort auf eine mündliche Anfrage der Lübbenauer CDU-Landtagsabgeordneten Roswitha Schier in der Fragestunde des Potsdamer Landtags. Schier ist seit 2009 auch Mitglied im Diözesanrat, der Laienvertretung des katholischen Bistums Görlitz.

„Langfristig sollen die Mönche das Kanzleigebäude als Kern des Klosters nutzen“, sagte Gutheil. Dieses Gebäude sei für den Klosterbetrieb geeignet und als ehemaliger Standort des Neuzeller Priesterseminars auch von hohem ideellen Wert für die katholische Kirche. Daneben werde auch das katholische Pfarrhaus nach dem Bezug des Kanzleigebäudes dem Kloster weiter zur Verfügung stehen, ebenso wie ein Teil eines Gartens. Allerdings sei das Kanzleigebäude sanierungsbedürftig. Dass es deswegen eine Übergangsphase geben müsse, „sei den Mönchen bewusst.“