ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:53 Uhr

Parteitag
Kalbitz: Drohende AfD-Beobachtung "Absurdität ohne Gleichen"

 Brandenburgs AfD-Landeschef Andreas Kalbitz
Brandenburgs AfD-Landeschef Andreas Kalbitz FOTO: Bernd Settnik
Rangsdorf . Brandenburgs AfD-Landeschef Andreas Kalbitz hat die drohende Beobachtung seiner Partei durch den Verfassungsschutz als „Absurdität ohne Gleichen“ bezeichnet. Der Verfassungsschutz sei zu einem „politischen Instrumentarium“ geworden, sagte Kalbitz am Samstag zu Beginn eines Parteitags der AfD in Rangsdorf (Teltow-Fläming). Von Benjamin Lassiwe

Auf der zweitägigen Veranstaltung wollte die AfD die letzten noch fehlenden Plätze ihrer Landesliste wählen: Ein erster Parteitag Anfang Januar war wegen eines chaotischen Wahlverfahrens nach zweieinhalb Tagen geendet, ohne dass die Partei eine vollständige Landesliste wählen konnte.

Kalbitz ermahnte seine Partei zudem zum Zusammenhalt: „Der ein oder andere Vogelschiss wird uns verziehen“, sagte Kalbitz. „Was uns nicht verziehen wird, ist Uneinigkeit und Spalterei.“ Die AfD sei nicht dazu da, den Medien zu gefallen. Den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) schmähte Kalbitz vor den etwa 100 Teilnehmern als „Karl-Eduard von Schnitzler für Arme“, die Brandenburger Zeitungen bezeichnete er als „etablierte Schmutzblätter“.