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| 02:34 Uhr

Austrocknung
Kälber im Unterspreewald nicht von Wölfen gerissen

Wolfsbeauftragter des Bauernbundes Frank Milchelchen mit dem toten Kalb
Wolfsbeauftragter des Bauernbundes Frank Milchelchen mit dem toten Kalb FOTO: Annika Klügel
Leibsch. Die vor zwei Wochen im Amt Unterspreewald (Dahme-Spreewald) gefundenen toten Kälber sind nicht von einem Wolf gerissen worden. Das hat die Untersuchung der Kadaver ergeben, teilte das Landesumweltamt am Mittwoch mit. Jan Siegel

Ein Kalb sei an Austrocknung gestorben. Kleinere Aasfresser hätten sich an dem toten Tier, das auf der Weide eines Biobauern in Leibsch gefunden wurde, zu schaffen gemacht.

Das zweite Kalb im Nachbarort Märkische Heide sei eine Totgeburt gewesen. Ein größerer Fleischfresser habe von dem Kadaver gefressen. "Es kommt nur ein großer Hund oder ein Wolf infrage", sagte Behördensprecher Thomas Frey.