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| 02:39 Uhr

In Klein Kienitz ist es duster: Seit November Laternen abgeschaltet

Klein Kienitz. Das vielleicht dunkelste Dorf Deutschlands liegt südlich von Berlin. Seit November sind im 160-Seelen-Ort Klein Kienitz (Teltow-Fläming) fast alle der 130 Straßenlaternen ausgeschaltet. dpa/uf

Nach einem Kabelbruch durch Wurzelwerk hatte dort eine Fachfirma festgestellt: Einige der Laternen stehen unter Spannung. "Das heißt, wenn die jemand angefasst hätte, hätte der geleuchtet wie ein Glühwürmchen", sagte Ortsvorsteher Hans-Jürgen Beyrow (CDU) und bestätigte Medienberichte. "Darauf hat der Bürgermeister veranlasst, dass die Straßenlaternen erst einmal ausgeschaltet werden."

Gemeindevertreter hätten eine Notstrombeleuchtung organisiert, sagte Beyrow. "Jetzt haben wir an der Bushaltestelle und am Kreuzungsbereich Licht." Ansonsten kämen die Kinder mit Taschenlampen und LED-Leuchten zum Schulbus. Einen Zeitplan zur Lösung des Problems gibt es laut Ortsvorsteher noch nicht. "Es müssen erst einmal ungefähr 5000 Euro bereitgestellt werden, damit alle Laternen überprüft werden, ob sie geerdet sind oder nicht. Denn ein Teil der Laternen wurde zu tief gesetzt. Da könnte Spritz- und Tauwasser in Laternen eindringen."