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| 08:11 Uhr

Richtungsstreit bei der Alternative für Deutschland
In der AfD eskaliert der Streit um ihre politische Ausrichtung

Potsdam. Wie schwierig es aber um die Einheit bestellt ist, bewies der Parteitag in NRW. Dort eskalierte ein Streit zwischen den Vorständen Helmut Seifen, der als gemäßigt gilt, und Thomas Röckemann, einem Sympathisanten des „Flügels“, um die Führung im Landesverband. Seifen warf Röckemann vor, seine Loyalität gelte in erster Linie Höcke, dessen Anhänger die Partei spalten wollten – und trat daraufhin zurück.

Wie schwierig es aber um die Einheit bestellt ist, bewies der Parteitag in NRW. Dort eskalierte ein Streit zwischen den Vorständen Helmut Seifen, der als gemäßigt gilt, und Thomas Röckemann, einem Sympathisanten des „Flügels“, um die Führung im Landesverband. Seifen warf Röckemann vor, seine Loyalität gelte in erster Linie Höcke, dessen Anhänger die Partei spalten wollten – und trat daraufhin zurück.

Auch der Bundesvorstand fürchtet die Grabenkämpfe zwischen bürgerlich-konservativem und rechtsnationalem Lager. Das geht aus einem Schreiben des Vorstands an das AfD-Bundesschiedsgericht hervor. Darin ist von einer Unterwanderung durch Rechtsextremisten die Rede. Das Schreiben bezieht sich auf die schleswig-holsteinische Landesvorsitzende Doris von Sayn-Wittgenstein, die als rechtsnational gilt und trotz ihres Ausschlusses aus der Landtagsfraktion und Parteiausschlussverfahrens erneut an die Landesspitze gewählt wurde. Bundeschef Jörg Meuthen kritisierte das, indem er für Unterstützung für das Parteiausschlussverfahren warb.