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In Brandenburg werden Wahlhelfer gesucht

Brandenburgs Landeswahlleiter Bruno Küpper
Brandenburgs Landeswahlleiter Bruno Küpper FOTO: dpa
Potsdam. Brandenburgs Kommunen suchen noch immer nach Wahlhelfern für die Bundestagswahlen am 24. September. Benjamin Lassiwe / iwe1

Wie Landeswahlleiter Bruno Küpper am Montag vor der Potsdamer Landespressekonferenz sagte, seien bislang rund 24 000 Wahlhelfer gefunden worden.

"Besonders in Frankfurt (Oder), Prenzlau oder auch Luckau werden aber noch Freiwillige gesucht." Zu den Aufgaben der Wahlhelfer gehört es, am Wahltag die Stimmzettel an die Wahlberechtigten auszugeben und nach Schließung der Wahllokale die Stimmen öffentlich auszuzählen. Dafür erhalten sie ein Erfrischungsgeld in Höhe von 25 Euro für die Beisitzer und 35 Euro für den Vorsitzenden eines Wahlvorstands. Wahlhelfer kann grundsätzlich jeder werden, der auch selbst wahlberechtigt ist.

Nach Angaben von Küpper sind dies bei der anstehenden Bundestagswahl rund 2,08 Millionen Brandenburger. Zum Stichtag 31. August hätten rund 140 000 von ihnen bereits die Briefwahl beantragt. Dies sei ein deutlich höherer Anteil als bei vorherigen Wahlen. Neben der Bundestagswahl fänden außerdem in 34 Städten und Gemeinden auch Bürgermeisterwahlen statt. Deren Ergebnisse werden in diesem Jahr allerdings etwas auf sich warten lassen: Zunächst müssten die Wahlvorstände die Stimmen der Bundestagswahl auszählen, erklärte der Landeswahlleiter.

Besorgt zeigte sich Küpper angesichts der offenkundigen Manipulationsversuche bei Wahlen in den Niederlanden, in Frankreich und den USA. "Dort gab es Fälle, in denen das Vertrauen der Wähler in das System erschüttert werden sollte, in dem man ihre Namen aus der Datenbank mit den Wählerdaten entfernte", so Küpper.

In Deutschland seien solche Manipulationen indes nicht denkbar. "Eine elektronische Manipulation der Wahl ist praktisch nicht möglich, weil sowohl die Wählerverzeichnisse als auch die Stimmzettel in Papierform vorliegen." Küpper verwies erneut darauf, dass es bei der Stimmabgabe verboten sei, ein Selfie im Wahlraum zu machen. "Die Wahlhelfer sind angewiesen, das zu unterbinden, um das Wahlgeheimnis zu wahren", betonte der Landeswahlleiter.