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In Brandenburg weniger Unternehmenspleiten

Potsdam. Weniger Insolvenzen, aber deutlich höhere Forderungen: In Brandenburg mussten im ersten Halbjahr 201 Unternehmen Insolvenz anmelden. Die voraussichtlichen Forderungen seien auf rund 867 Millionen Euro geklettert, teilte das Landesamt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit. dpa/kr

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 92 Millionen Euro. Die Zahl der Verfahren sank hingegen um 14,1 Prozent. 152 beantragte Insolvenzen konnten eröffnet werden, der Rest musste mangels Masse abgewiesen werden. Das Vermögen reichte nicht aus. Die meisten Firmenpleiten wurden im Baugewerbe mit 37 Verfahren registriert, gefolgt vom Bereich Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen.