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Impressionisten im Barberini lockten 320 000 Besucher

Potsdam. Das im Januar eröffnete Potsdamer Museum Barberini hat rund 320 000 Besucher in seine erste Ausstellung gelockt. Am letzten Tag der Schau "Impressionismus. dpa/uf

Die Kunst der Landschaft" bildeten sich am Sonntag noch einmal Schlangen vor dem Haus. "Wir hatten mit vielen Besuchern gerechnet, aber einen solchen Ansturm hatten wir nicht erwartet", sagte Direktorin Ortrud Westheider zur Gesamtbesucherbilanz. Für die Schau wurden rund 100 Gemälde aus Privatsammlungen und Museen aus aller Welt nach Potsdam geholt. Darunter waren 41 Gemälde von Claude Monet (1840-1926), einige zeigten seine berühmten Seerosen-Motive. Zu sehen waren auch Werke von August Renoir (1841-1919), Alfred Sisley (1839-1899) und Camille Pissarro (1830-1903).

In Vorbereitung ist derzeit die nächste Schau mit dem Titel "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne". Sie wird vom 17. Juni bis 3. Oktober in Zusammenarbeit mit der Phillips Collection (Washington) organisiert. Diese schickt erstmals 68 Werke nach Deutschland. Für 2018 ist eine Schau mit Werken von Max Beckmann (1884-1950) geplant.

Das Museum entstand in einem wiederaufgebauten Palais aus dem 18. Jahrhundert.