ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:06 Uhr

Immer mehr Sozialhilfeempfänger in Brandenburg

Potsdam.. Die Zahl minderjähriger Sozialhilfeempfänger in Brandenburg ist im vergangenen Jahr um 8,4 Prozent gestiegen. Es hätten 27 660 Minderjährige laufende Hilfe zum Lebensunterhalt bezogen, teilte der Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik gestern in Potsdam mit.


Bei den 18- bis 50-jährigen Sozialhilfeempfängern wuchs die Zahl um zehn Prozent auf 41 214. Das Durchschnittsalter der Empfänger sank laut Statistik mit 25,2 Jahren um ein Jahr gegenüber Ende 2002. Im vergangenen Jahr erhielten 76 389 Menschen Sozialhilfe, 6,9 Prozent mehr als Ende 2002; 53,6 Prozent der Empfänger der staatlichen Unterstützung waren Frauen.
68 Prozent aller Leistungsempfänger waren im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 65 Jahren. Die Sozialhilfequote stieg von 2,8 auf drei Prozent, womit von 1000 Einwohnern 30 Hilfe zum Lebensunterhalt bezogen. Die Ausgaben nach dem Bundessozialhilfegesetz betrugen im Vorjahr 588 Millionen Euro, 4,9 Prozent mehr als 2002.
Die meisten Sozialhilfeempfänger (43 von 1000 Einwohner) lebten in Frankfurt (Oder); es folgen der Landkreis Uckermark mit 42 sowie die kreisfreien Städte Potsdam, Brandenburg/Havel und Cottbus und die Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Märkisch-Oderland, Ostprignitz-Ruppin und Havelland mit 37 bis 33 Sozialhilfeempfängern auf 1000 Einwohner.
Im Landkreis Potsdam-Mittelmark gebe es mit 16 Empfängern pro 1000 Einwohner die niedrigste Quote. (dpa/ta)