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Hunderte Einwände gegen Entwürfe zu Überschwemmungsgebieten

ARCHIV - Das Hochwasser der Elbe strömt am 05.06.2013 am Ort Elster (Sachsen-Anhalt) vorbei. Hier fließt der Fluss Schwarze-Elster in die Elbe. Brandenburg will seine von Hochwasser gefährdeten Gebiete neu bestimmen.
ARCHIV - Das Hochwasser der Elbe strömt am 05.06.2013 am Ort Elster (Sachsen-Anhalt) vorbei. Hier fließt der Fluss Schwarze-Elster in die Elbe. Brandenburg will seine von Hochwasser gefährdeten Gebiete neu bestimmen. FOTO: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Brandenburg. Hunderte Bürger haben Einwände gegen die geplante Neuordnung der Überschwemmungsgebiete der Schwarzen Elster in Südbrandenburg. Anfang des Jahres lagen die Kartenentwürfe in den betroffenen Gebieten aus, knapp 700 Stellungnahmen gingen danach beim Land ein. dpa

Die Mehrzahl sei von Bürgern, aber auch Firmen und Ämter hätten geschrieben, teilte das Umweltministerium auf dpa-Anfrage mit. Es sei bereits damit begonnen worden, die Einwände zu prüfen.

Brandenburg will die Überschwemmungsgebiete im ganzen Land neu ordnen. Das sind Orte, in denen es statistisch gesehen alle 100 Jahre vorkommt, dass ein Hochwasser auftritt. In einem Überschwemmungsgebiet gelten einige Einschränkungen. Das betrifft unter anderem Neubauvorhaben.

Die Kartenentwürfe zur Schwarzen Elster und ihrer Nebenflüsse sind die ersten nach der Wende. Ähnliche Karten gab es laut Ministerium zu DDR-Zeiten. Die nächsten Kartenentwürfe werden bereits erstellt: Es geht den Angaben zufolge um Spree-Abschnitte in Ostbrandenburg.