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Humanistische Lebenskunde gefordert

Potsdam/Karlsruhe.. Knapp ein Jahr nach der Neuregelung des Religionsunterrichts an Brandenburgs Schulen hat der Humanistische Verband beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe jetzt Beschwerde gegen das Gesetz eingelegt. Das teilte der Verband gestern in Potsdam mit.


Der Schritt sei notwendig geworden, nachdem die Landesregierung es wiederholt abgelehnt habe, den Verband und nichtchristliche Schüler und Eltern mit Kirchen und christlichen Schülern gleich zu behandeln. Ein Unterricht in Humanistischer Lebenskunde an den Schulen des Landes werde verweigert. Dies betrachtet der Verband als eine nicht hinzunehmende Diskriminierung. (dpa/gb)