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| 16:31 Uhr

Update: Unfalltote
Vier Menschen sterben auf Brandenburgs Straßen

Die ausgebrannten Reste eines Fahrzeuges   an der Unfallstelle auf der Autobahn 12.
Die ausgebrannten Reste eines Fahrzeuges an der Unfallstelle auf der Autobahn 12. FOTO: Julian Stähle / dpa
Fürstenwalde/Erkner/Staakow. Vier Menschen sterben bei Unfällen auf Brandenburgs Straßen. Weitere werden verletzt und müssen in Krankenhäuser. Gleich zweimal sind Lastwagen beteiligt. Noch sind die Ursachen unklar.

Bei mehreren Verkehrsunfällen in Brandenburg sind am Mittwoch vier Menschen ums Leben gekommen. In der Nacht zu Mittwoch starb der Fahrer eines Kleintransporters auf der Autobahn 12, als er zwischen einem Schwertransport und einem Lastwagen eingeklemmt wurde. Die Identität des Mannes war zunächst ungeklärt, wie die Polizei Brandenburg mitteilte. Sein Fahrzeug brannte bei dem Unfall zwischen Fürstenwalde und Storkow (Landkreis Oder-Spree) gegen 2.00 Uhr aus. Die beiden Lkw-Fahrer wurden leicht verletzt. Die Fahrbahn in Richtung Berlin blieb für mehrere Stunden gesperrt.

Einen weiteren tödlichen Lkw-Unfall gab es auf der Autobahn 13. Zwischen Staakow und Baruth (Landkreis Dahme-Spreewald) wurde ein Fahrzeug zwischen zwei Lastern eingeklemmt. In dem Auto kamen zwei Frauen ums Leben. Ein elfjähriges Kind, das ebenfalls in dem Auto saß, kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Die Polizei prüft nun, warum der hintere Lastwagen auf den vor ihm fahrenden Wagen auffuhr. Nach dem Unfall gegen 11.00 Uhr auf der A13 in Richtung Berlin war die komplette Fahrbahn wegen der Räumungsarbeiten stundenlang gesperrt.

Bei einem weiteren Unfall nahe Erkner (Landkreis Oder-Spree) verunglückte zudem ein 28-Jähriger tödlich. Der Mann war in der Nacht auf Mittwoch mit seinem Auto auf einer Landstraße zwischen Erkner und Grünheide unterwegs, wie die Polizei mitteilte. An einer Autobahnüberführung kam der Wagen von der Straße ab und prallte gegen einen Brückenpfeiler. Der 28-Jährige starb noch vor Ort. Zur Unfallursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Brandenburgs Vize-Polizeipräsident Roger Höppner sprach von einem „schweren Tag für die Verkehrssicherheit“. „So viel Tragik im Straßenverkehr haben wir in den vergangenen Jahren nicht konstatieren müssen“, sagte Höppner am Mittwoch in Potsdam. Es müsse jetzt darum gehen, die Unfallursachen genau zu analysieren und die notwendigen Schlussfolgerungen zu ziehen, damit sich ein solcher Tag nicht wiederhole.

(dpa/gro)