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| 01:28 Uhr

Hohenzollern-Hochzeit in Potsdam

Potsdam/Berlin. Es dürfte das Ereignis des Jahres für Potsdam werden: Die Hochzeit des Ururenkels von Kaiser Wilhelm II., Georg Friedrich Prinz von Preußen (34), und seiner Verlobten Sophie Prinzessin von Isenburg (32). Von Marion van der Kraats

Am 27. August um zwölf Uhr will sich das Paar das Ja-Wort geben. Rund 720 geladene Gäste aus dem deutschen und internationalen Hochadel werden dazu in der Kirche im Park von Schloss Sanssouci erwartet, sagte Michaela Blankart, Leiterin der Generalvertretung des vormals regierenden Preußischen Königshauses, am Montag.

Am Vorabend der Hochzeit ist ein Wohltätigkeitskonzert zugunsten der Prinzessin Kira von Preußen-Stiftung in Berlin im Konzerthaus am Gendarmenmarkt geplant. Derzeit wird laut Blankart in Berlin an den Entwürfen für die Einladungen gearbeitet - mehr als 1200 Einladungen sollen verschickt werden.

Die Verlobung des Prinzen, Oberhaupt des Hauses Hohenzollern, war am 21. Januar bekannt gegeben worden. “In der Sekunde, wo ich die frohe Botschaft erfahren habe, ging es los„, so Blankart.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) zeigte sich begeistert: “Georg Friedrich Prinz von Preußen ist ein bekennender Potsdam-Fan. Deswegen ist es eine besondere Freude, dass er die Stadt als Ort für seine Hochzeit auserkoren hat„, sagte Jakobs. Der Prinz und die 32 Jahre alte Prinzessin kennen sich schon von Kindesbeinen an, hieß es bei der Verlobung. Prinz Georg Friedrich wuchs in der Nähe von Bremen und in Oldenburg auf, studierte im sächsischen Freiberg Betriebswirtschaft und arbeitet derzeit in Rostock für ein Unternehmen, das Patente aus dem Hochschulbereich vermarktet. Die in Hessen aufgewachsene Prinzessin Sophie studierte ebenfalls Betriebswirtschaft - allerdings in Freiburg und in Berlin. Dort arbeitet sie derzeit in einem Beratungsunternehmen für gemeinnützige Organsiationen.