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| 17:02 Uhr

Unwetter
Heftige Regenfälle setzen Sachsen und Brandenburg zu

 Nach einem Gewitter mit starken Regenfällen steht das Wasser auf der Fahrbahn der Autobahn 10 in einem Baustellenbereich nahe der Ausfahrt Michendorf auf dem südlichen Berliner Ring.
Nach einem Gewitter mit starken Regenfällen steht das Wasser auf der Fahrbahn der Autobahn 10 in einem Baustellenbereich nahe der Ausfahrt Michendorf auf dem südlichen Berliner Ring. FOTO: dpa / Julian Stähle
Dresden/Lübbenau. Nach der Trockenheit der große Regen: In einigen Landesteilen Sachsens ist es aber dann doch des Guten zu viel, so dass die Feuerwehr andauernd ausrücken musste. Auch die Lausitzer Feuerwehren hatten am Freitagabend wetterbedingt viel zu tun.

Heftige Regenfälle in der Nacht zu Samstag haben in Sachsen zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Stark betroffen waren laut Deutschem Wetterdienst (DWD) das Osterzgebirge, Teile der Lausitz sowie der Raum Dresden.

Laut DWD seien in Freiberg 40 Liter Regen pro Quadratmeter in 38 Minuten gefallen, sagte Sprecher Florian Engelmann am Samstag. In Deutschneudorf im Erzgebirge waren es 37 Liter pro Quadratmeter. „Das gehört zu den höchsten Werten, die dort je registriert wurden“, sagte er. Kaum Regen gab es im Vogtland, was vor rund einer Woche mehrmals von heftigen Unwettern und Überflutungen betroffen war.

Im Dresdner Stadtteil Klotzsche in der Nähe des Flughafens sei die Feuerwehr zeitweise mit mehr als 100 Einsatzkräften und 20 Feuerwehrautos unterwegs gewesen, sagte Feuerwehrsprecher Ralf Schröder am Samstag.

Die Einsatzkräfte mussten vor allem Keller und Tiefgaragen leer pumpen. Betroffen war auch das Dresdner Traditionsunternehmen Elbe Flugzeugwerke. Dort war Technik von den starken Niederschlägen bedroht. Größere Schäden konnten laut dem Sprecher aber verhindert werden.

Auch in der Lausitz waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Freitagabend wegen heftiger Regenfälle vermehrt gefragt. Zwischen 17.30 Uhr und 20.30 Uhr mussten sie 20 mal ausrücken, wie die Leitstelle Lausitz informiert. So mussten in Lübbenau in der Humboldt-Straße und der Grotewohl-Straße Keller leergepumpt werden, auch Teile der Straßen waren überflutet. Im Kastanienweg in Kittlitz stürzte ein Baum auf einen Telefonmast.

Auf der A 10 wurde es ebenfalls sehr nass. An einer Baustelle nahe der Ausfahrt Michendorf etwa wurde die Fahrbahn teilweise überflutet.

(dpa/lsc)