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| 02:39 Uhr

Havelland: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD

Potsdam. Kulturstaatssekretär Martin Gorholt (SPD) und CDU-Kandidat Roger Lewandowski müssen im Kampf um das Landratsamt im Havelland in eine Stichwahl. Bei den Wahlen am Sonntag erreichte kein Bewerber in dem westlich Berlins gelegenen Landkreis die nötigen Stimmanteile für die direkte Wahl. Benjamin Lassiwe

Nach Auszählung aller 211 Wahlbezirke lag der CDU-Kandidat Lewandowski mit 30,5 Prozent der Stimmen vor dem SPD-Bewerber Gorholt (27,1 Prozent). Der AfD-Kandidat Kai Gersch erreichte 18,7 Prozent der Stimmen, was nach den Landratswahlen in Dahme-Spreewald und der Bürgermeisterwahl in Lübbenau erneut ein hohes Ergebnis für einen AfD-Bewerber darstellte.

Der stellvertretende Landesvorsitzende der CDU, Gordon Hoffmann, erklärte in einer ersten Reaktion, der CDU-Kandidat Lewandowski habe deutlich gemacht, dass er der richtige Kandidat für das Havelland sei. "Mit dem Ergebnis ist trotzdem erst einmal klar geworden, dass der Höhenflug der AfD ein Ende findet", Es sei "beruhigend, dass die AfD bei der Stichwahl außen vor bleibt." SPD-Generalsekretärin Klara Geywitz kündigte an, die nächsten Wochen zu nutzen, "um für unseren Kandidaten Martin Gorholt zu werben, damit das Havelland weiter sozial gerecht gestaltet wird." Bereits in den vergangenen Wochen hatte die Potsdamer Politprominenz Gorholt bei seinem Wahlkampf massiv unterstützt. Enttäuscht reagierte der stellvertretende Landesvorsitzende der Linken, Sebastian Walter. "Wir wussten, dass wir im Havelland mit einer schiwerigen Ausgangslage zu kämpfen haben", so Walter.