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| 13:11 Uhr

Haftstrafe gefordert

ARCHIV - Ein Justizmitarbeiter (l) nimmt dem Angeklagten Nick J. am 11.11.2015 zum Prozessauftakt wegen versuchtem Totschlag in einem Verhandlungssaal im Landgericht in Cottbus (Brandenburg) die Handschellen ab. Bei einem möglichen Beziehungsdrama in einer Wohnung in Südbrandenburg soll der 37-Jährige Benzin über einen anderen Mann gegossen und ihn in Brand gesetzt haben. Das Opfer konnte sich bei dem Vorfall im März in eine Dusche retten und die Flammen löschen. Foto: Patrick Pleul/dpa (zu dpa „Mann zündet Freund der Ehefrau an - Plädoyers im Prozess erwartet“ vom 08.12.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Ein Justizmitarbeiter (l) nimmt dem Angeklagten Nick J. am 11.11.2015 zum Prozessauftakt wegen versuchtem Totschlag in einem Verhandlungssaal im Landgericht in Cottbus (Brandenburg) die Handschellen ab. Bei einem möglichen Beziehungsdrama in einer Wohnung in Südbrandenburg soll der 37-Jährige Benzin über einen anderen Mann gegossen und ihn in Brand gesetzt haben. Das Opfer konnte sich bei dem Vorfall im März in eine Dusche retten und die Flammen löschen. Foto: Patrick Pleul/dpa (zu dpa „Mann zündet Freund der Ehefrau an - Plädoyers im Prozess erwartet“ vom 08.12.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ FOTO: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)
Cottbus. Ein Mann fährt zur Wohnung des neuen Partners seiner Ehefrau in Südbrandenburg. Er will reden. Später brennt der neue Freund. In dem Prozess wegen versuchten Totschlags wurde nun plädiert. dpa

Weil er den neuen Freund seiner Ehefrau mit Benzin übergossen und angezündet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft im Cottbuser Prozess gegen einen 37-Jährigen eine jahrelange Haftstrafe gefordert. Die Behörde plädierte am Mittwoch vor dem Landgericht auf zwölfeinhalb Jahre Gefängnis wegen versuchten Mordes. Der Angeklagte soll im März in eine Wohnung in Schönewalde (Elbe-Elster) eingedrungen sein, um den neuen Partner aus Eifersucht zu töten. Das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt. Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn zugegeben , in die Wohnung eingebrochen zu sein, berief sich aber zugleich auf Erinnerungslücken.